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Donnerstag, 27. Juni 2013

Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters

 

Kultur |  11.12.2012 | 10.04 | Zabaione
Die Abenteuer meines ehemaligen Bankbera
Lieber Tilman

mit einem L, ich schwanke noch immer (bin jetzt auf Seite 96) ob du mir mit deinem neuen Roman nur die Zeit gestohlen hast oder ob ich auch so begeistert sein soll wie „die Zeit“ oder „der Spiegel.“

Jeder von uns hatte schon Kontakt mit einem Bankberater. Meine liebste Bankberaterin hatte einen Namen wie ein buddhistisches Leitziel. Und immer wenn ich das Gefühl hatte es ginge nicht mehr weiter, habe ich mir dieses zu Herzen genommen und saß bei ihr mit einem latenten Grinsen in den Mundwinkeln, weil ich mir vorkam wie bei der Beichte und mir das Ave Maria nur schwer von den Lippen kam. Nie sind wir gemeinsam spazieren gegangen, haben gemeinsam geschwiegen und zelten wollten wir auch nicht zusammen. Auch habe ich nie ihre Hand gehalten, ich habe sie kurz feste gedrückt am Anfang und am Ende unserer Begegnung und jetzt sehe ich sie nicht mehr, sie ist in Rente gegangen. Ihre Nachfolgerin hat einen Namen wie Zahnschmerzen und sie vermisse ich nicht.

In den letzten Jahren war ich seltener dort, das macht Hoffnung. Neben einer zur vernachlässigenden
Beziehung zu meiner Bankberaterin, hatte ich noch nie ein wirkliches Idol, gut ich mochte Winnetou, aber dem habe ich keine Briefe geschrieben, nicht einen einzigen, während du dem armen Willis gefühlte 100 geschrieben hast und das obwohl er nicht einen einzigen beantwortet hat.

Werde endlich erwachsen möchte ich dir manchmal zurufen, reise, arbeite (körperlich) weil ich mochte den Kaiser von China wirklich sehr.

Es kann sein das dies gerade nicht in deine Lebensplanung passt, weil du eine Familie ernähren musst, das ist ziemlich blöd, weil ich glaube das man als Schriftsteller reisen sollte, um vielleicht mal Buce Willis zu besuchen, vielleicht um sich wenigstens einmal bei ihm persönlich zu entschuldigen, nachdem was du (ich weiß wir kennen uns nicht) ihm alles angetan hast,

P.S. Ich werde dich besuchen und zwar auf der Lit. Cologne, wenn aus den Briefen vorliest, dann wird das sicher sehr lustig!

Das neue Buch von Tilman Rammstedt heißt : Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters und ist im DuMont Buchverlag erschienen und kostet 18 € und ein paar gequetschte.


Leseprobe


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Mittwoch, 26. Juni 2013

"In die Füße atmen" mit Mark Welte

 

Kultur |  18.01.2012 | 12.42 | Zabaione
"In die Füße atmen" mit Mark Welte
 

Auf der Rheinlese(n) ist mir Mark Welte schon einmal begegnet, nur war er da einer von mehren Autoren, bei denen ich einen Zwischenstopp eingelegt habe.
Zur Zeit bin ich nach einer Knie - Op etwas (das ist untertrieben) bewegungseingeschränkt und da tat es gut mit Mark Welte, in die Füße zu atmen.

Jan hat sich seit der achten Klasse in Lina verguckt, nur trennen ihn und Lina Welten, denn auf seiner persönlichen Skala liegt Lina bei den Mädchen auf Rang 1 und er sieht sich bei den Jungs auf Rang 11 und außerdem ist er im Gegensatz zu seinem Zwillingsbruder Henrik, ziemlich schüchtern.

Zum Glück gehen sie nicht nur auf unterschiedliche Schulen, sondern auch sonst getrennte Wege. Sein Bruder ist ein Angeber. z.B. besitzt der ein Surfbrett, obwohl er gar nicht surfen kann, weil das bei den Mädchen gut ankommt.

Wie es Jan schafft sich mit Lina anzufreunden und warum er plötzlich Schauspieler werden will und später gemeinsam mit Lina die Otto Falkenberg Schule besucht (auf der er gar nicht die Aufnahmeprüfung bestanden hat) und was man da alles lernen kann, davon handelt dieser Roman.

Im Zentrum der Betrachtung liegen oft die Füße, denn hier schaut Jan gerne hin, wenn er nicht gerade eine Tüte über dem Kopf hat. Am ersten Tag bemerkt die Schulsekretärin, das Jan seine Füße nach innen dreht und das macht unsouverän, befindet sie.

Am besten man atmet in die Füße, dann vergisst man alles andere;-) !

Moritz Netenjakob (steht auf dem Umschlag) kenne ich nicht, fand diesen Roman „Extrem witzig“!

Anke Engelke, wird diesen Roman weder lesen noch weiter empfehlen, schließlich arbeitet Welte für sie als Drehbuchautor und ist der Erfinder der Lady -Kracher- Ente und als solchen gibt sie ihn nie wieder her, nicht auszudenken, wenn er berühmt würde.

Ich persönlich habe mehrmals lauthals gelacht und fand diesen Roman sehr kurzweilig!

Mark Welte besuchte wie seine Protagonisten die Otto- Falckenberg -Schule und bekennt am Anfang des Romans: Diese Geschichte ist frei erfunden. Ähnlichkeiten mit realen Menschen und Orten sind rein zufällig!

Besonders gut haben mir die Zitate der Protagonisten der Schule, die oft am Anfang der Kapitel standen gefallen.

Die Sache mit den Füßen, ist insbesondere bei der Schulsekretärin „Inge Hiss“ von Bedeutung:

„Das wichtigste bei einem Schauspieler sind die Füße. Wenn die nichts taugen, gucke ich mir das Gesicht gar nicht erst an!“

In die Füße atmen, ist im Kiepenheuer und Witsch Verlag erschienen und kostet 14,99€ ISBN 978-3-462-04348-8


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Sonntag, 23. Juni 2013

Ein Leben mit Stockhausen

 

Kultur |  25.09.2011 | 12.09 | Zabaione
Ein Leben mit Stockhausen
Über Marys Bauermeister`s Buch „Ich hänge im Triolengitter“ zu schreiben, ist ein bisschen so als wolle man die Geschichte der Kunst auf eine Seite packen. Auch wenn ich mich für Kunst und Kultur, insbesondere in meinem Lebensraum Köln interessiere und schreibe, Mary`s (ich glaube so darf ich sie nennen) autobiografischer Roman beginnt zu einem Zeitpunk als ich gerade erst auf der Welt war oder auf den Weg zwischen der Möglichkeit und dem Sein.

Er erzählt von ihrem Leben mit und in der Kunst und sie trifft und arbeitet dabei mit dem who is who (wie Rauschenberg, Chagall, Miro, Max Ernst, Rene Margritte..) der Kunstszene dieser Welt, in den 60er Jahren. Die meisten von ihnen werden mit ihren Werken unsterblich bleiben. Marys Roman ist deshalb mehr als ein autobiografischer Roman, er ist ein Dokument der Zeitgeschichte.

Während ich das hier aufschreibe habe ich ein drittel des Buches gelesen und einer Lesung mit Mary beigewohnt, die, diese auf einem Lesefest barfuß vortrug.

Sie beschreibt (ihr) „Mein Leben mit Stockhausen“ und ich vermute mal, als sie sich nach 10-11 Jahren von ihm getrennt hat, es keinen anderen Grund gab, als das sie endlich anfangen wollte ihr eigenes Leben zu leben, an einem hat es sicher dabei nicht gemangelt, an Liebe zu Stockhausen.

Ich höre gerade ein paar Stücke von Cage und Stockhausen und versuche mich sozusagen multimedial einzufinden. Denn in ihrem Leben gehörte die Musik zur Kunst und die Kunst zur Musik, es fanden Ausstellungen statt, in der alle Sinne angesprochen werden sollten.

„Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick, die Braue, Pupillen, die Lider –Was war das? vielleicht dein Lebensglück...“ K.Tucholsky

Die Liebe ihres Lebens ereilt sie aus heiteren Himmel

Das erste Zusammentreffen der Beiden ist flüchtig, sie begegnen sich in Köln auf der Hohe Straße blicken sich zwei mal in die Augen, treffen sich wieder und zunächst gedeiht die Liebe im Verborgenen, ist rein platonisch, denn Stockhausen ist verheiratet. Gemeinsam trifft man sich und arbeitet an Projekten.

In Marys Geschichte erwachen viele Künstler zum Leben, von denen ich schon gehört habe oder deren Werke u.a, im Wallraff Richards Museum hängen und viele von denen ich noch nichts gehört habe. Mary Bauermeister ist selbst eine bekannte Künstlerin, ihre Werke hängen unter anderen im Museum auf Modern Art in New York.

ménage à trois

Irgendwann wird die Liebe unumgänglich und mit Billigung von dessen Ehefrau Doris,beginnen sie eine ménage à trois , doch diese Begrifflichkeit, wird wenn man die Geschichte liest, Stockhausen`s Liebesleben nicht gerecht, denn Stockhausen liegen die Damen zu Füßen und liebt in wechselnder Besetzung.

Freie Kunst = freie Liebe? Bei den Frauen scheint dies mehr ein Zugeständnis an den „charismatischen Meister“ zu sein, denn Doris wollte ihren Mann nicht verlieren und Mary ist einen Kompromiss eingegangen, weil Stockhausen seine Familie nicht verlassen wollte. Sie lieben sich nicht wirklich zu dritt. Sie würfeln gelegentlich darum, wer mit ihm die Nacht verbringt und immer wieder steht da der Zweifel bis hin zu Todessehnsüchten Raum, aus dieser Situation zu entkommen.
Doris, die mit Stockhausen vier Kinder haben wird, ringt ihr das Versprechen ab, in den ersten fünf Jahren keine Kinder mit Stockhausen zu haben und Mary wird sich daran halten.

Mary bleibt in der Liebe monogam, dabei sind sie und Stockhausen oft monatelang getrennt, arbeiten in verschiedenen Kontinenten an ihren Projekten.
Sie schreiben sich täglich Briefe und lassen einander am Leben und Schaffen des anderen teil haben.

Mary bemerkt in der Beschreibung dieser Zeit, das sie oft auch von der Situation profitiert, z.B.
als sie mit Stockhausen durch die Welt reist, in Japan erfährt sie durch Stockhausen`s Gefährtin Aiko viel über das Land, die Kultur, Tradition und die Spiritualität Japans , wäre sie abgereist, wäre ihr dies verschlossen geblieben.

Sie nutzt die Reisen und sammelt Materialien für ihre Kunstprojekte, wie Kästen, Linsen, Kamel-Köttel und z.B. Beispiel in Sizilien sammelt sie alte, kunstvoll geflickte Betttücher und kauft sie und verschifft sie vom Erlös und Verkauf ihrer Kunst.

Besonders erheiternd fand ich das Kapitel, als Mary „Originale“ von Stockhausen, mit dessen Zustimmung, u.a.mit Nam June Paik, während des Avantgarde- Festivals in der New Yorker Judson Hall, gegenüber der Carnegie Hall aufführen will. Am Abend der Premiere protestieren einige Fluxus Künstler gegen eine Stockhausenisierung. Sie wehrten sich sich gegen den Kulturkapitalismus und sehen in Stockhausen, einen ihrer Vertreter.

Ihre Versuche, weitere Aufführungen zu boykottieren, indem sie z.B. Stinkbomben werfen, Darsteller abwerben oder ein Tier entführen, wird durch das kreative Ensemble so gut aufgefangen, das sich die Presse überschlägt und glaubt diese improvisierten Einlagen seien ein Teil der Aufführungen.

So, mehr möchte ich nicht verraten. Dieses Buch ist nicht nur ein Liebesbekenntnis zu einer unsterblichen Liebe, die über die partnerschaftliche Liebe hinausgeht, sondern erzählt auch viel über die Entstehung von Musik und Kunst, die Auseinandersetzung und deren Verschmelzung mit anderen Kunstformen. Oft bildet sie mit der Natur und der daraus erwachsenden Spiritualität eine Einheit.

Mary hat neben ihren eigenen Schaffen Stockhausen inspiriert und bei seiner Arbeit unterstützt.. Sie liebt seine Musik
Sie wird ihn später nicht verlassen, weil sie ihn nicht mehr liebt, sondern weil er mit ihr kein drittes Kind haben will. Er will mit Mary reisen und frei sein, er will mit ihr mit und für die Kunst/Musik leben.

Mary Bauermeister ist Jahrgang 1934 und eine bewundernswerte Frau, sie ist sich selbst immer treu geblieben, „Ich hänge im Tirolengitter, Mein Leben mit Karl Heinz Stockhausen“, ist im Bertelsmann Verlag erschienen und kostet 21.99€

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"Angerichtet" von Herman Koch



Das perfekte Buch, ist ein Buch was mich überraschen kann, mit dem Plott oder der Erzählweise. Es ist ein Buch, an das ich mich zwei, drei Jahre später noch erinnern kann, weil es mich berührt hat oder weil ich es witzig fand. Es findet Eingang in meine persönliche Liste“Lieblingsbücher“ .
In dem Buch „wie man einen wirklich guten Roman schreibt“, stand, ein gutes Buch müsste eine Moral haben. Welche Moral „angerichtet“ hat.....ich weiß es nicht!

Bei der Suche nach solch einem Werk, welches mit diesen Attributen aus den 300000 Neuerscheinungen die jährlich auf den Markt kommen, hervorsticht, habe ich eine Buchhändlerin um Rat gefragt, sie meinte nach einer kurzen Beschreibung von Büchern, die ich in den letzten Jahren besonders fand, ich hätte einen schrägen Buchgeschmack, nur so ist es zu verstehen, dass sie mir „ angerichtet“ empfohlen hat.

Um es vorwegzunehmen, es fand keinen Eingang auf der Liste meiner Lieblingsbücher, dennoch ist es bemerkenswert.

Es fängt zunächst recht harmlos an, zwei Brüder Paul und Serge treffen sich in einem Nobelrestaurant mit ihren Frauen Claire und Babette zum Essen. Der Erzähler der Geschichte ist Paul, ein Lehrer im Vorruhestand, wie man im Verlauf der Geschichte erfahren wird, dessen Bruder Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten ist.

Am Anfang ist man noch amüsiert über die Geschichte, die in der Hauptsache in dem Nobelrestaurant stattfinden wird, auch wenn es Paul nervt, dass der Kellner in aller Ausführlichkeit beschreibt, von welchen Landstrich, die Spiesen herkommen, die übersichtlich auf ihren Tellern liegen und es seinen aufkeimender Sarkasmus weckt, als er liest, das der Aperitif des „Hauses“ auf der Rechnung erscheinen wird und mit je 10 € berechnet wird.

Gut, man kann sich ja schon mal über den Kellner aufregen, wenn sein keiner abstehender Finger nur einen Hauch vom Essen entfernt ist und wenn man nicht hören will, auf welchem Stück Land das Ei gelegt wurde, das man essen will, bevor es ganz kalt ist.

Nach und nach erfährt man, warum Paul in Vorruhestand ist, was dazu führte, und das sein hohes aggressives Potenzial, vererbar ist. Sein Sohn Michael ist ihm sehr ähnlich, auch was die Gewaltbereitschaft angeht.
( Krankheiten oder den Namen des Restaurants, in dem die Geschichte spielt,will der Autor uns nicht nennen) Alsbald beginnt die Familienidylle zu bröckeln .

Wenn etwas aus dem Ruder läuft, dann bekommen selbst die alltägliche Situationen eine andere Bedeutung. Dann tropft der Wasserhahn nicht nur, dann tropft er unaufhörlich und laut, so als sollte er von dem Zustand, indem sich die Seele des Protagonisten befindet, ablenken.
Das Tropfen schwillt an und den Leser packt das kalte Grauen und man weiß auch wenn hier der äußere Schein gewahrt bleiben soll, hinterher wird nichts mehr so sein, wie vorher.

Angerichtet ist nicht nur das Essen, auch die Kinder dieser Elternpaare überschreiten Grenzen, sie finden Spaß am Töten. So wie es derzeit häufiger in den Medien zu hören ist, prügeln sie eine Obdachlose tot, weil sie an „ihrem“ Bankautomaten liegt.

Paul und seine Frau Claire sind bestrebt , dass dies unentdeckt bleibt, dass ihr Sohn noch eine Zukunft hat, dafür müssen gelinde gesagt, weitere Grenzen überschritten werden.

„Angerichtet ist ein Familiendrama, das um die Frage kreist: Wie weit darf Elternschaft gehen? Was darf man tun, um seine Kinder zu beschützen?
Der preisgekrönte internationale Bestseller aus den Niederlanden ist ein Aufwühlender Roman, der lange nachhallt. Ein starkes Stück Literatur „ steht auf dem Buchumschlag.

Dieses Buch erregte in den Niederlanden großes Aufsehen und stand monatelang in der Bestseller liste .
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Freitag, 21. Juni 2013

Der weite Weg nach Hause

 

Kultur |  22.06.2010 | 23.53 | Zabaione
Der weite Weg nach Hause
Prolog

Viele Menschen teilen das Leben und dessen Gestaltung in trivial oder anspruchsvoll ein, in gut oder schlecht, in Mainstream oder unpopulär, das sie unbewusst gleichsetzen mit avantgardistisch, ohne dass sie irgendetwas dafür tun, außer dass sie sich jenseits des Mainstream aufhalten, und vielleicht mit Kant die Zähne putzen, mit Wagner bügeln und niemals über einen chinesischen Teppich laufen würden, der mit Hilfe von Kinderarbeit zustande kam, soweit sie sich dessen bewusst sind.

…."Aber denken kann ich, was ich will, wenn ich mir nur nicht selbst widerspreche, ..." E.Kant

Ich mag Tütensuppen dann, wenn ich so übernächtigt bin, dass ich bunt mit d am Ende schreiben würde oder mich irgendwelche Leute so zu gequatscht haben, dass ich nicht mehr weiß wie ich diesem ganzen Müll schnell wieder los werden kann..
Ihre Zubereitung dauert keine fünf Minuten, sie kommt leicht daher und wärmt mich. Sie spendet mir Trost, wie ein warmer Kakao, ein warmer Regen oder ein kitschiger Film, von dem man schon im Voraus weiß, dass er gut ausgehen wird, das entspannt mich mehr als so ein surrealer Film über einen finnischen Biologieprofessor, dem ein Verhältnis mit einer ukrainischen Domina nachgesagt wird, die ursprünglich mal ein Mann gewesen ist. Ihr solltet jetzt besser nicht glauben, das ich jeden Abend vor einer Tütensuppe sitze, es ist nur eine Metapher

Also ich mag, Tütensuppen, Schnulzen und ich höre im Moment im Auto manchmal Columbine, aber nur wenn meine Tochter nicht neben mir sitzt, sie kann diese CD einfach nicht ausstehen.
Gut Nudeln im Kochbeutel, sind für Konsumdummies gemacht, aber wer weiß vielleicht habe ich sie ohne es zu wissen, auch schon gegessen,.
Kinder mögen es gerne leicht, sie benutzen ja auch Fertig - Panade aus der Tüte.

Die Geschichte

Worauf ich eigentlich hinauswollte, auch wenn ich mir nicht mit Kant und Co die Zähne putze, springt mich hin und wieder ein Satz an, der meine Seele berührt:

:”Ein Mann mag weit reisen, aber sein Herz hält nicht mit”:

”Ein Mann mag weit reisen, aber sein Herz hält nicht mit” sagt die Imbissbesitzerin Sulima zu Lev, dem Glückssucher, als dieser sie um einen Job bittet :

”Ein Mann mag weit reisen, aber sein Herz hält nicht mit”
Dieser Satz kann für alles stehen was wir tun, wenn die Seele nicht mitkommt, er stammt aus dem Roman “ Der weite Weg nach Hause”, von Rose Tremain
Er erzählt von Lev` s Suche nach dem Glück und seinen weiten Weg nach Hause. Manchmal muss man weit weg gehen, damit man wieder kommen kann.

Lev, der einst in einem Sägewerk gearbeitet hat, stirbt erst die Frau und dann verliert er auch noch seine Arbeit .im Sägewerk, weil es dort keine Bäume mehr gibt.
Er verharrt in Depression, während seine Mutter ihn und seine kleine Tochter durchbringt, bis sein Freund Rudi ihn hoch auf einen Berg zu einer Höhle bringt, in der eine mumifizierte Leiche liegt.
Es ist, als würde er seine Seele im Spiegel sehen.

Lev bricht auf und fährt mit dem Bus durch halb Europa um sein Glück in London zu suchen und begegnet unterwegs Lydia die neben ihm im Bus sitzt und ihn auch später hilfreich zur Seite stehen wird.
Er erzählt ihr Geschichten von seinem alten Freund Rudi, dem Wundermittel Wodka, mit dem man notfalls auch Scheiben wieder klar kriegt und deren Reise, die sie unternommen haben , um den “Tschewi “ zu kaufen, einen Chevrolet Phoenix.

Als sie in London ankommen trennen sich ihre Wege, aber sie hat ihn ihre Telefonnummer in die Tasche gesteckt, auf die er später zurückgreifen kann.

Lev merkt schnell, das er nicht, wie er von Rudi gehört hat, mit 20 Pfund eine Woche in London überbrücken kann, denn soviel kostet das Zimmer schon für eine Nacht und schläft zwei Nächte vor der Tür von “Kowalski und Shepard, die er nie kennen lernen wird und findet nach einer niedrig entlohnte Tätigkeit für Sulima, bald, mit Lydias Hilfe einen Job als Tellerwäscher bei GK Ashe.
Fortan trifft er eine Verabredung mit “zwei Komma fünf Metern Abtropffläche aus Stahl”und kommt darüber ins Leben zurück.

Er kann ein Zimmer bezahlen, Geld nach Hause schicken und Träume entwickeln, findet Freunde und auch eine Liebe, die er nicht festhalten kann, weil er nie seine Wurzeln verleugnet.
Manchmal kommen sie ungestüm und rau zum Vorschein, und das Leben läuft aus dem Ruder.

Wenn sie Lust haben begleiten Sie ihn auf seinem….weiten Weg nach Hause.
Ich habe die 500 Seiten dieses Romans in zwei Tagen gelesen und finde er macht Hoffnung. Es ist die Geschichte vom Tellerwäscher zum “Millionär“, nur irgendwie viel schöner.
Dieser Roman wurde mit dem Orange Prize for Fiction 2008 ausgezeichnet.
Dies ist ein von einem unbekannten Sponsoren gestifteter Preis.


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Dienstag, 18. Juni 2013

Niederland

Eine Hommage an New York, von Joseph O´Neill


Niederland

 

Kultur |  08.03.2009 | 19.55 | Zabaione
Es gibt Tage die wollen in Ruhe gelassen werden.

Dieser Spruch, ist schon lange meine Maxime. Vielleicht habe ich auch deshalb auch noch kein burnout, weil ich mir manchmal die Zeit einfach nehme, die Angesicht der Dinge die liegen geblieben sind und auf Erledigung warten, gar nicht habe.
Ich kann im mittleren Chaos, an meinem einzigen freien Tag beschließen . Heute ist Lesetag !

Gestern kam er endlich per Post, der Roman “Niederland“ , von Joseph O`Neill .
Er ist Anfang März in der deutschen Übersetzung im Rowohlt Verlag erschienen und wird von der amerikanischen Presse gefeiert und in einem Atemzug mit Autoren wie John Updike, F. Scott Fitzgerald genannt .
Hierzu fand ich heute auch im Magazin des KStA an diesem Wochenende eine Buchbesprechung.(lese ich später)

Weil ich ja noch niemals in New York war, hat mich die Kurzbeschreibung im Programm der Lit.Cologne gelockt :
(14.03 KulturKircheKöln 18:00)

Der Autor ,Joseph O’Neill, der 1964 als Sohn einer Türkin und eines Iren in Cork geboren wurde und in Holland aufgewachsen ist , hat mit diesem Roman eine Hommage an New York geschrieben.

Und auf dem Umschlag des Buches lese ich:

The New York Times Book Review:.

“Das geistreichste, zornigste, anspruchsvollste und verzweifelste Buch über das Leben in New York heute, das mir je untergekommen ist. O`Neill scheint unfähig zu sein, auch nur einen langweiligen Satz zu schreiben. In diesem Buch steckt mehr Leben als in zehn anderen.”

Niederland ist die Geschichte des holländischen Bankers Hans (wenn der Autor wüsste wie das in deutschen Ohren klingt), dessen Ehe nach den Ereignissen um 9/11 fast verloren scheint .
Aus dem eigenen Loft geflüchtet , lebt er zunächst mit Frau und Kind für die bescheidene Summe von 6000 Dollar im Monat im Chelsea Hotel .
Mit anderen Gestrandeten , versucht er nachdem seine Frau Rachel und sein Sohn Jake Amerika verlassen haben, seine innere Leere zu vertreiben und seinem Leben außerhalb der Arbeit einen Sinn zu geben
Traumatisiert, wie ganz Manhattan, gilt seine Leidenschaft dem Kricketspiel in Coney Island.
Es ist nicht nur eine Leidenschaft sondern wird zur Obsession ,die er mit seinem dubiosen , aus Trinidad stammenden Freund, Chuck teilt.

Obwohl ich von Regelwerk des Spiels nicht die Spur einer Ahnung habe , vermag ich die Gefühle, die dieses Spiel und seine Regeln in ihm auslösen und die er meisterhaft versteht zu beschreiben, zu verstehen Es ist das Spiel das er seit Kindesbeinen spielt, das ihm jetzt Halt gibt.

Sein Freund Chuck hegt gar den Wunsch die Amerikaner zum Cricket zu bekehren und in New York das erste Cricket -Stadion errichten

Leseprobe:
„“Nein„ sagt Chuck. „Ich will damit sagen, dass Menschen, alle Menschen, Amerikaner oder sonst wer, sich am zivilisiertesten zeigen, wenn sie Cricket spielen. Was passiert als erstes, wenn Pakistan und Indien Frieden schließen? Sie tragen ein Cricketmatch aus. Cricket ist lehrreich, Hans es hat einen moralischen Aspekt. Ich glaube das wirklich. Jeder der das Spiel spielt, profitiert davon. Also sage ich warum nicht auch die Amerikaner“?
Seine Überzeugung verlieh im beinahe etwas Grimmiges. In vertraulichen Ton sagte er: „Die Amerikaner können die Welt nicht richtig sehen. Sie glauben sie können es, aber das ist nicht der Fall. Ihnen muss ich das nicht sagen. Sehen sie sich die Probleme an, die wir haben. Ein einziger Schlamassel, und es wird noch schlimmer werden. Ich sage, wollen wir etwas mit Hindus und Moslems gemeinsam haben? Chuck Ramkissoon macht es möglich. Mit dem New York Cricket Club können wir ein ganz neues Kapitel aufschlagen. Warum nicht? Warum soll man das nicht sagen, wenn es doch stimmt ?
„Man fordert Leute auf, komplizierten Regeln und Vorschriften zuzustimmen, das ist ein Schnellkurs in Demokratie.“

Weil sie tagelang das Feld mit ihren Feinden teilen müssen und gezwungen sind , ihren Gegnern Gastfreundschaft zu erweisen, sei dies der Schlüssel zum Frieden.

Ein ehemaliger Geschäftspartner wird später sagen :..“ Was Amerikaner verstehen hat Grenzen . Eine Grenze ist Cricket. „

Das ist ein Buch über das Leben, New York , Cricket, Politik und den Moment wenn wir uns, sei es in Krisen, fragen warum wir gerade hier stehen, was uns bewegt, wie unsere Ziele sind und welche Menschen uns dabei wichtig sind, und mitten drin steckt ganz viel Liebe.

Montag, 17. Juni 2013

Einmal im Leben von Jhumpa Lahiri

Die zweite Buchempfehlung des Bücherherbstes kam aus der Buchhandlung meines Vertrauen....der Schluss hat mich allerdings etwas enttäuscht....... mehr
Einmal im Leben von Jhumpa Lahiri
Vielleicht bin ich ja ein bisschen streng, meine Erwartungen zu hoch und vielleicht bin ich der Poesie des Textes nicht erlegen…..? Von der Buchhandlung meines Vertrauens als Neuerscheinung empfohlen , von den eingängigen Titel angezogen und der Vita der Autorin , immerhin einer Pulitzerpreisträgerin, vermochte die Geschichte nicht zu geben , was die Vorschusslorbeeren versprachen, dass sie mir unvergesslich bleibt, ihr fehlt es an Nachhaltigkeit.

Schuld daran ist eigentlich nur der Schluss, den sie sich bediente, der das Leben eine der Protagonisten beendet und den ich zu einfach fand , weil er seinen Leser sang und klanglos zurücklässt.

Nein ich brauche kein Happy End …..ich will nur das eine an sich gut gemachte Geschichte “kunstvoll “ zu Ende geht und das der Tod eines Protagonisten etwas mehr hinterlässt, als nichts.

Zum Beispiel Marcelo Figueras hat das in seinem Roman Kamtschatka viel besser gelöst, obwohl es auch hier kein Happy End gibt und man das ziemlich am Anfang schon weis . Er hat einen Ort, eine Bastion, und eine Geschichte und ein Denkmal beim Leser hinterlassen und das verleiht der Geschichte Nachhaltigkeit

Zurück zu “einmal im Leben” wofür es steht, für die wahre Liebe? Von ihr bleibt nichts .

Die Autorin mit indischen Wurzeln, wurde in London geboren und lebt New York.
Im Jahr 2000 erhielt sie für ihren Erzählband “Melancholie der Ankunft“
unter anderen den Pulitzerpreis.

Ihre Geschichten befassen sich mit den Problemen der Indo-Amerikaner der ersten und Zweiten Generation.

So auch erzählt dieser Roman von der von der Begegnung zweier junger Menschen mit indischen Wurzeln, deren Leben in der Kindheit in den USA zeitweise miteinander verknüpft ist und die sich 20 Jahre später wieder in Rom begegnen und ein Liebespaar werden, wenn auch ohne Perspektive für die Zukunft.

Zuerst wird die Geschichte aus Sicht des Mädchens Helma und im zweiten Kapitel aus Sicht des Jungen
Kaushik beschrieben, der als junger Mann früh seine Mutter und damit auch seine Wurzeln verliert, da der Vater alsbald wieder heiratet. Im später Verlauf kommen die beiden Protagonisten abwechselnd zu Wort und schildern ihre Geschichte aus ihrer Sicht.

Soweit so gut, ich verzichte jetzt mal auf das überschwengliche Lob der New York Times, denn da wo sich der Roman, der handwerklich sicher gut gemacht ist und eine kurzweilige Lektüre bietet, beständig aufbaut, da erreicht einen ein vorhersehbares Ende kalt und das Einzige was diesen Roman zur Nachhaltigkeit gereicht, ist das Prädikat abruptes Ende.
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[76]

Der Kaiser von China

Der Kaiser von China
Der Kaiser von China
von Tilman Rammstedt

9.11.08 13:14 Uhr
Warum dieses Buch diesen Titel trägt, darauf habe ich bis jetzt keine Antwort gefunden.
Vielleicht genügt es jedoch sich vorzustellen das es der Wunsch des Großvater war nach China zu reisen und auch wenn diese Reise nie stattfinden wird auf jeden Fall nicht nach China……doch halt dazu kommen wir später, außerdem bin ich im Moment noch auf Seite 129. Mir fehlen also noch 60 Seiten um es abschließend zu beurteilen.

Es wurde kurz in dieser Zeitungsbeilage Bücher vom KStA vorgestellt und ich nutze solche Beilagen gerne, weil es bei der Fülle von Neuerscheinungen schwer ist, eine Entscheidung zu treffen.
Beim Kaiser von China gefiel mir der vorgestellte Plot, und das Prädikat Bachmannpreisträger 2008.
Vielleicht liegt es auch daran, das der Autor nie in China war , alle Wahrheiten hat er einem Reiseführer entnommen. Er wandelt damit unter anderen auf den Spuren Karl May` s und mag alle denen als Trost dienen ,die es noch nie weiter als bis nach “Hintertuffing” geschafft haben, die Europa noch nie verlassen haben.

Besonders hat mir der Anfang gefallen: ”Vielleicht bin ich morgen schon tot…”verknüpft mit den Ratschlägen wie man hätte etwas besser machen können, da werden Kindheitserinnerung wach. Meine “Untote” ist gerade 82J.alt geworden.

“Du hättest mitkommen sollen”, mich ärgerte dieser Satz ,ich hörte, wie er ihn aussprach, wie er das “hättest” betonte ,wie sich seine Augenbrauen nach unten wölbten, wie er mich danach anblickte, als ob er eine Antwort erwartete, die richtige Antwort natürlich: Ja stimmt Großvater, ich hätte mitkommen sollen, das war ein Fehler, du hast mal wieder recht gehabt. Mein Großvater hatte gerne recht , mein Großvater hatte angeblich alles immer vorher gewusst, du hättest einen Schirm mitnehmen sollen, du hättest auf den Stadtplan schauen sollen, du hättest viel mehr Fremdsprachen lernen sollen, du hättest den Pullover separat waschen sollen, du hättest das Steak bestellen sollen. Mein Großvater war stets beleidigt wenn man nicht auf ihn gehört hatte, dabei konnte man nie auf ihn hören, weil er einem immer erst im Nachhinein mitteilte, was man alles hätte anders machen sollen, aber ihn habe ja keiner gefragt, und schau jetzt bist du nass, und schau, jetzt haben wir uns verfahren, und schau, jetzt bin ich tot. "

15:20Uhr
Großvater bekommt von seinen Enkeln, die er aufgezogen hat weil seine Tochter früh verstorben ist, eine Reise geschenkt auf den seine Enkel ihn begleiten sollen.
Doch er möchte unbedingt nach China. Dorthin will ihn keiner begleiten. Das Los entscheidet und fällt auf seinen Lieblingsenkel Keith, der ihn nicht begleitet, das Reisgeld verzockt, vom Gartenhaus, indem er sich versteckt hält, aberwitzige Briefe aus China schreibt und Geschichten um Großvaters große Liebe Lian erzählt. Auch Großvater schreibt seinerseits Postkarten aus China, bis er plötzlich im Westerwald verstirbt.
Keith lässt einen Hochzeitstermin mit seiner “vorletzten" Großmutter, die er sich heimlich mit Großvater teilt, verstreichen.
Und weil sich das Lügen schon so etabliert hat, beschließt er seinen Großvater unsterblich zu machen, er lebt weiter “als Kaiser von China.”

Dieser Roman ist eine Liebeserklärung an einen störrischen alten Mann, hier stellvertetend für Menschen die wir lieben und die uns trotzdem manchmal nerven.
Er ist skurril und überraschend und ich musste mindestens zwei Mal lauthals lachen und kann ihn von daher nur empfehlen.
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Dienstag, 11. Juni 2013

Kamtschatka- Denkmal für alle vermissten Freidenker

 

Vermischtes |  03.08.2007 | 22.14 | Zabaione
Denkmal für alle vermissten Freidenker
Kamtschatka, der Roman von Marcelo Figueras, erzählt von dem Schicksal einer Familie zur Zeit des Militärputsches von 1976 in Argentinien.

Die Geschichte beginnt mit dem Tag als Harry seine regimekritischen Eltern das letzte Mal sieht.

In einer Rückblende, meist aus der Sicht des damals 10 jährigen Harrys, erzählt die Geschichte von der wachsenden Bedrohung, der seine Eltern ausgesetzt sind, von der überstürzten Flucht, die keinen Abschied von seinem Freund vorsah und vom Verlust von persönlichen Schätzen.

Während der kleinere Bruder, “Zwerg" seinem Goofy nachtrauert, vermisst Harry sein TEG- Spiel.

Irgendwann bekommen sie Ersatz und beim Spiel gegen seinen Vater, das er nie gegen ihn gewinnen wird, verteidigt dieser Kamtschatka als letzte Bastion.

Dies ist gleichzeitig ein Synonym für den Widerstand und das, was er ihm beim Abschied ins Ohr flüstert: “Kamtschatka".

Kamtschatka ist ein trauriges, poetisches Werk und ein Denkmal für alle vermissten Freidenker.
Schlagworte: Kamtschatka | Bastion | Widerstand | Freidenker | Marcelo Figueras | Buchbeschreibung
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Kommentare | 1 bis 5 von 5 Kommentieren
05.08.2007 | 01.24 Uhr | Zabaione So Lambertz, jetzt habe ich per Zufall doch noch meine Hausaufgaben gemacht und herausgefunden worauf du angespielt hast, war ein paar Stunden beim kleinem Ringfest(na ja eher ein Stück vom Ring)
na ja guter Geister die gehen, ob freiwillig oder unfreiwillig oder besser gesagt totgeglaubte leben länger.
so jetzt ist auch für mich Schluß
Tiramisu kommt morgen (endlich kommt das Kücken heim) aus Spanien zurück und da will ich fit sein
mit lieben Gruß
Zabaione
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04.08.2007 | 23.20 Uhr | Zabaione Hallo Lambertz,
ja das geht nicht, step by step aber warum verlieren wir den Moderator....,ich muß gestehen mein Tag ging heute erst richtig um halb drei los und ich habe noch keine Zeitung gelesen...und ?
Mit lieben Gruß
Zabaione


Hallo Ada
Das mit den Bewertungen nehm ich nicht so wichtig, es gibt bessere und schlechtere Beiträge, manche liegen einem am Herzen,
ob ich den Mut hätte bezweifele ich stark, mir fehlt aber auch die Disziplin mich zu unterwerfen zum Glück müssen wir das nicht unter Beweis stellen .
liebe Grüße
Zabaione
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04.08.2007 | 23.04 Uhr | ing.lambertz Hallo Zabaione,
deine kurze und klare Beschreibung des Buches macht Lust, es zu lesen. Aber ich beschäftige mich ja z.Zt. mit Christoph Ransmayr dem designierten Preisträger des Heinrich-Böll-Preises. Alles geht nicht.
Na der Administrator bzw. Moderator manche sagen auch Blogwart hat ja deine Bitte erhört und das entstellende s getiltet.
Da siehst du mal welch guten Geist wir verlieren.
Aber wie heißt es: Der König ist tot, es lebe der König.

Mann jetzt ist es schon wieder 23:00 Uhr, jetzt muß ich aber Schluß machen. Du bist heute die letzte, die ich beglücke (mit meinem Geschwafel). Gute Nacht Freunde.


Gruß Lambertz
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04.08.2007 | 19.08 Uhr | Profil gelöscht hallo zabaione, du leckere ital. nachspeise:-)....

ja, zum freidenken erfordert es ne menge mut und kraft....die wenigsten sind bereit für ihre ideale zu kämpfen....ich frage mich oft, wie ich wäre.....so, würde ich sagen "klar", aber wenn es har auf hart kommt, wenn familie, jinder etc.p.p. bedroht werden, bleibt man dann freidenker?.....grübelchen....nachdenkenswert:-)

ich wünsche dir einen sonnigen abend, ada

p.s.: bitte verzeih wenn ich nicht bewerte, ich bin ein bisschen berufsmüde, ich mag mich in meiner freizeit nicht damit auch rumschlagen.....für mich wäre das optimum, 100 leute haben es gelesen und 0 punkte:-)...so hat jeder sein traum....:-)
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04.08.2007 | 10.36 Uhr | Zabaione lieber Administrator bitte mach das s weg in der Überschrift es soll alle heißen