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Donnerstag, 27. Juni 2013

Schokolade für den Kopf

 

Lokales |  01.11.2012 | 11.47 | Zabaione

Schokolade für den Kopf

Gestern hatte ich einen Alptraum, ich habe geträumt alle Autobesitzer aus 100 km Umkreis wären nach Köln gekommen um an einem Entschleunigungsprogramm teilzunehmen.

Morgens um 8:20 stand ich auf der Mülheimer Brücke im Stau und am Nachmittag rollte ich über die Stadtautobahn am Niehler Ei im Schritttempo nach Heimersdorf. Auf dem Rückweg bin ich über Longerich und Bilderstöckchen einen Lieferwagen hinterher gefahren (gefahren!) ,ohne wirkliche Ortskenntnisse ,wohl wissend das alle Wege nach Rom führen und alles besser ist als eine Zwangsentschleunigung.

Alles in allen haben m,ich die Staus zwei Stunden gekostet und als ich gegen 18:30 endlich fertig war, reihte ich mich in die nächste Blechlawine in Richtung Deutz, mein ersehntes Ziel war die Vernissage der 10. Art.fair.

Nach weiteren anderthalb Stunden quälten mich Selbstzweifel und menschliche Bedürfnisse, noch eine Stunde könnte ich nicht so weiter rollen, ich würde mir in die Hose pinkeln und vielleicht hätte ich auch keinen Sprit mehr im Tank.

Inzwischen war es 20 :00 Uhr und die Vernissage würde um 22:00 Uhr enden und ich stand erst vor der Deutzer Brücke. Spontan bin ich auf die andere Seite gefahren (die frei war) irgend eine übersinnliche Kraft hatte mir einen Parkplatz frei gehalten, und bin dann in die gegenüberliegende Pizzeria eingekehrt.

Bei Pizza und Kölsch (es gab eine Toilette ) habe ich den rollenden Blechlawinen zugeguckt und meine Ideen, nach Besuch des Films Speed (von Florian Opitz), aufgegeben, man könnte das Leben entschleunigen, indem man die Alltag entschleunigt.(jeden Tag 10 Stunden arbeiten?-nein danke)

Dreieinhalbstunden Stau entschleunigen nicht, das ist Freiheitsberaubung.

Eigentlich hatte ich schon kapituliert, es machte keinen Sinn mehr noch auf die Art. fair zu fahren, doch dann entspannte sich die Verkehrslage und wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg und hastdunichtgesehen da stand ich auf der Art.fair.
Art.fair
Ich muss zugegen ich habe diesen wunderbaren Stick mit Informationen über die Art.fair noch gar nicht aufgerufen.

Ich erzähle euch jetzt mal was mich an der Art.fair fasziniert.
Art.fair
Wenn ich die Art.fair betrete, dann ist das so wie das Kleinod (Magnet) das jetzt an meinem Kühlschrank prangt, von Jan M. Petersen, dessen Arbeiten ich liebe (ich glaube 12,50€ ):
Art.fair
Kunst ist Schokolade für den Kopf, dann geht mein Herz auf. Ich freue mich Arbeiten bekannter Künstler wiederzusehen und Neues zu entdecken. Es gibt so viel zu entdecken, das macht mich glücklich.

Bilder (falls dieser Link bald nicht mehr funktioniert, Bilder gibt es in der Koeln-Kultur Kolumne)
     Art.fair

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Mittwoch, 26. Juni 2013

Rettet Odonien!

 

Kultur |  27.05.2012 | 20.35 | Zabaione
Rettet Odonien!
Was ist passiert? Die Kölner Bauaufsicht hatte urplötzlich das Odonien geschlossen, begründet wurde dies mit mangelnden Fluchtwegen.

Allein mir fehlt der Glaube. Ich habe das Gefühl das die Stadt Köln dabei ist, jede Form der Subkultur platt zu machen, da sitzen ein paar Bürofutzis hinter dem Schreibtisch, die mit Kunst und Kultur nichts anfangen können. Interessant dabei ist doch, das die Bauaufsicht vereinbarte Termine zur Begehung weder wahrgenommen hat, (O- Ton eines der Sprecher), noch sich für ihr Ausbleiben entschuldigt hat. Es scheint als seien die Beamten der Bauaufsicht nur an einer anderweitigen Nutzung der Grundstücke interessiert.

Dabei blüht hier Kreativität und die Frage wem gehört die Stadt ist durchaus berechtigt.
 Rettet Odonien
Berichte im KStA:”Die Nachricht traf Künstler Odo Rumpf völlig unvorbereitet: Das Bauaufsichtsamt der Stadt Köln hat das Kunst- und Kulturzentrum Odonien in der Hornstraße mit sofortiger Wirkung geschlossen. Auf dem Szenegelände in unmittelbarer Nachbarschaft zweier Großbordelle in Neuehrenfeld dürfen keine Veranstaltungen mehr stattfinden. Die Stadt hat die sogenannte Nutzungsuntersagung bereits am Mittwoch vergangener Woche verfügt. Er habe alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit wenigstens noch eine Veranstaltung im Rahmen des Sommerblut-Festivals am Samstag über die Bühne gehen konnte, sagt der Künstler. ”
 Odonien
Während mich besonders das Robodonienfestival fasziniert hat und die Möglichkeit das Openair Kino zu nutzen, liebt meine Tochter das Flair des Odonien, dass sie auch schon in der Papierfabrik vorgefunden hat. Gute Musik, junge DJ`s und es ist egal wie man dort hingeht, halt kein Chiki-micki-Club ;-) Rettet Odonien! Bilder von der Demo auf dem Rudolfsplatz in Köln !
 Rettet Odonien
Ich mag solche Orte, weil sie machen eine Stadt facettenreich, das sind die Orte mit Wiedererkennungswert, das Odonien hat die Hornstraße aus der Schmuddelecke geholt, mit ihm wurde die Hornstraße ein Teil unserer Stadt, vielleicht habt ihr den Kommentar von Esra Gürsel im Stadt-Anzeiger gelesen “Wieder ein Ort weniger für uns” Städte brauchen Räume für Kreative und Querdenker-das ist ebenso wichtig wie Galerien und Symphonieorchester, wie Oper und Schauspiel” (Ausgabe 26/27.05). Die spricht mir aus der Seele!
 Rettet Odonien
Ich war also heute auf der Demo am Rudolfplatz, ich hatte zunächst nach den vielen Meldungen auf Facebook Sorge…..es könnte keine Fluchtwege mehr geben…..aber diese Sorge war unbegründet. Immerhin sind ca. 1000 Teilnehmer gekommen und das Ganze war ein Bekunden der Kölner, dass die Stadt auch ihnen gehört, dass sie so lieben wie sie ist und das sie sich nicht weiter bereit sind, sich ihre Kulturräume streitig machen zu lassen.

Mit dabei waren , Karina Wolff, Andreas Pöttgen (Jugendpolitischer Sprecher der SPD Fraktion )Hans Mörtter,der Pfarrer der ev. Lutherkirche, Dr. Walter Schulz (Veranstalter des Roboter-Festivals-Robodonien). Außerdem sorgten u.a. Klaus der Geiger und Papa Verde, die zum Singen animierten für gute Stimmung .


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Glück

 

Kultur |  28.02.2012 | 10.44 | Zabaione
Glück
Ich habe nichts gegen Schäfchen (die an die Zeit erinnern als noch alles gut war), auch nichts gegen Mohnblumen und Kirschblüten. Vielleicht liegt es am Alter der Regisseurin, das ich mit ihr teile, schöne Bilder sind wie kleine (Glücks) Inseln, wenn ich etwas schönes sehe, macht mich das glücklich.

Es ist im Grunde keine Frage des Alters, diese unglaubliche Mohnblumenfelder habe ich auch mit Anfang 20 im Süden Frankreich gesehen und fotografisch festgehalten.

Diese Inseln auch Glück genannt, braucht man, wenn alles in Ordnung ist und noch viel mehr wenn die Welt unter zu gehen droht.

Irina hat im alten Jugoslawien alles verloren. Die Eltern wurden erschossen und sie wurde von Soldaten vergewaltigt. Da ist es gut wenn es etwas gibt das Trost spenden kann, an bessere Zeiten erinnert.

In Deutschland ist sie illegal, ob wohl das gar nicht geht, wenn man der Parole glauben mag, die gleich zu Anfang des Films auf einer Mauer zu lesen ist: Kein Mensch ist illegal!

Irina prostituiert sich und lebt mit der Angst ausgewiesen zu werden.
Sie freundet sich mit dem obdachlosen Punk Kalle an …...

"Wie die beiden auf einer Schaukel dem Himmel und dem jetzt so nahe liegenden Glück entgegenschwingen, (den Augenblick wenn die Schaukel ganz oben ist und kurz stehenbleibt und die Welt still zu stehen scheint, nennt Kalle den Wuppdich), und zaghaft eine gemeinsame, bessere Zukunft ins Visier nehmen, das kann mit den wunderbar leichten, zauberhaft melancholischen Momenten aus Dörries besten Filmen – “Kirschblüten” zumal – mithalten. Filmkritik

Gemeinsam beziehen sie eine Wohnung und das Glück kehrt ein. Irena empfängt ihre wenigen Freier jetzt zuhause und Kalle fährt Zeitungen aus.
Als einer der Freier beim Sex tot zusammenbricht, verlässt Irena verzweifelt die die Wohnung und Kalle, der die Leiche vorfindet, wird er vor die Frage gestellt „Wie weit würdest du gehen.........?“

Während die allgemeine Kritik sich an den Kirchblüten und anderen vermeintlichen Klischees stört, hat mich am Meisten diese Eintonmusik, die man aus Snoezelräumen kennt und die auch mancherorts als Hintergrundmusik läuft geärgert.
Manche Leute macht das ja ruhig, mich nervt das so, dass ich am liebsten den Ton abgedreht hätte.

Das Gute an dem Film, mit den vielen eindringlichen Bildern, man würde ihn auch ohne Ton verstehen.

Drei Dinge die ich für mich grenzwertig fand, die Sache mit den Nadeln.....und die Zerlegung..., okay das entspricht wohl der Romanvorlage (Ferdinand von Schirach, "Verbrechen") und da kann man kurz die Augen zu zu machen. Drittens auch wenn das Glück wiederkommt (Alles wird gut!), ich mag nicht so recht daran
glauben, als beide Protagonisten in die Wohnung zurück kehren.

Vielleicht fehlt mir die Fantasie mit diesen Bildern im Kopf, das es hier wieder wachsen kann.


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And the Oscar goes to....


And the Oscar goes to....
The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten

Geht es euch auch so, seid ihr manchmal froh, dass die Clooneys und Klums dieser
Welt, auch nur mit Wasser kochen, nein ich spreche jetzt nicht von Schadenfreude,
nur von der kleinen Erkenntnis, das es neben dem Dauergrinsen auch Schatten gibt,
mit ganz normale Probleme, wie sie überall vorkommen.

Bei meiner OP hat der Anästhesist mich gefragt, ob er den Monitor abschalten soll, ich
sähe gar nicht glücklich aus. Bitte? Wie glücklich muss man aussehen, wenn an einem
„rumgesäbelt“ wird?.Konnte ich was dafür, das das Programm so schlecht war.

Zum Film...
Das Gute zuerst, der Clooney (seinen letzten Film habe ich nicht gesehen) ist auch nur ein
Mensch und in "The Descendants", sieht er erfrischend normal aus, sogar mit Mut zur
Hässlichkeit.

Ihr müsst ihn laufen sehen, als er erfährt das seine Frau, die nach einem Bootsunfall im
Koma liegt, ihn betrogen hat. Wutentbrannt rennt er barfuß zu Freunden um mehr zu
erfahren. Da zeigt er sich verletzlich, ganz ohne Glamour und Dauergrinsen und schaut
dabei auch schon mal doof in die Kamera.

Gut, ein bisschen Hollywood ist schon dabei, er ist der einzige Vorsitzende einer Stiftung
seiner Familie, die einen Milliarden schweres Stück, unberührter Natur, auf Hawaii verwaltet
und er ist Anwalt.

Ansonsten, ist er der Typ Ehemann, der eigentlich nie da ist, weder für seine Ehefrau, noch
weiß was seine Kinder bewegt.

Während seine Frau im Koma liegt, will er den Mann sehen, mit dem sie ihn betrogen hat
und auf der Suche nach ihm, kommt er seinen Kindern näher.

So mehr will ich nicht erzählen! Ich fand den Film sehr bodenständig, das war der Clooney
von nebenan. Berührend, traurig und komisch, einfach, erfrischend anders- alleine dafür
hätte George Clooney einen Oscar verdient.

der Film spielt auf(in) Hawai
zum Trailer

die Oscar Nominierungen

Beitrag Faz.net

Okay, das wird schwer.......es gibt so viele tolle Filme;-)!


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Dienstag, 25. Juni 2013

Lit. Cologne 2012 -das Programm

 

Kultur |  01.12.2011 | 11.19 | Zabaione
Lit. Cologne 2012  -das Programm
Lit Cologne 2012 beginnt wie immer im Dezember, (diesmal beginnt der
Vorverkauf am 2. Dez um 12:00 Uhr) es ist die 12 Session. Am Samstag
treffe ich mich mit meiner Freundin und dann werden wir uns aus dem
bunten Programm Veranstaltungen aussuchen. Sie hat einen ganz anderen
Geschmack als ich und das sorgt immer wieder für Überraschungen. Das
ist die Tuperparty unserer Zeit, nur das es keine Prozente gibt.

An einigen meiner Freundinnen, geht die Lit. Cologne fast spurlos vorüber,
ehe sie auf die Idee kommen sich Karten kaufen zu wollen, etwa kurz bevor
das Event startet, gibt es offiziell keine Karten mehr.

Als Insider und wenn der Wunsch wirklich groß ist, weiß man, es lohnt sich
doch mal am Tag des Events zur Veranstaltung zu gehen, weil manch einer,
von dem was er im Dezember geplant hat, im März nichts mehr wissen will.

Man kann die Lit. Cologne nach verschiedenen Gesichtspunkten planen……
Auswahlkriterien sind die Literatur, die Moderation, der Autor, der Über-
setzer der Vorleser……spätestens seit Dienstag bin ich ein Anna Thalbach
-Fan.

Das überraschende an der sechsten Jahreszeit, die vom 14.3 -24.03.2012
stattfindet? Es ist etwas unglaubliches passiert, so etwas nennt man
Gedankenübertragung, eben noch dachte, ich warum kommt das Programm
erst raus, wenn man die Karten buchen kann und in manchen Jahren, kam das
Heft sogar noch später. Da komme ich zum Kartenvorverkauf meines
Vertrauens und wisst ihr was?  Da liegt das Programm druckfrisch vor mir
und weder der Inhaber der Vorverkaufsstelle, noch ich, können es fassen.

Oft würde ich mir wünschen, ich hätte eine Akkreditierung, in diesem Jahr
habe ich es gar nicht versucht und das hat auch einen Grund. Ich möchte mich
nicht einfach auf irgend ein Schild setzen, ich möchte mir den Platz, wie alle
wahren Fans erarbeiten. „Bezahlreihen“ scheiden für mich weitestgehend aus
und zu meiner Freude haben die Veranstalter da weitestgehend eingelenkt.

Die beste Veranstaltungen im letzten Jahr, waren Utas Indianer
sich der Autor nicht an die Weisung der Lit.Cologne gehalten hat und die
Fans Fragen stellen durften. Last but not least, am Besten gefallen hat mir
dieses Trio!

So ich habe jetzt mal so kurz durchgeblättert, ich muss ja gleich arbeiten,
außerdem will ich mir heute einen neuen Mantel kaufen, das interessiert euch
nicht. Na gut!

Ich findes es gut, dass  die Kartenpreise bei den „Bezahlreihen“ gehen
meistens  nicht ins Uferlose. Die großen Galas, sind nicht mein Ding. Christine
Westermann moderiert mit Paola Barbon( als Übersetzerin), am 17.03 im
italienischen Kulturinstitut „Liebe und andere Versprechen“ von Andrea Bajani.

Außerdem mit dabei z.B. Paul Ingendaay, er erzählt z.b. am 18.3, in der
Kultuskirche von romantischen Versicherungsvertretern und beispielsweise im
Alten Pfandhaus, kann  man am 19.3, auf Bernhard Robben mit Helen Walsh
„Ich will schlafen“, treffen.

Am 21.03 kommt Tomas Tranströmer, der Literaturnobelpreisträger  um 19:30
Uhr ins Schauspielhaus.Wegen des Veranstaltungsortes, erlebe ich vielleicht in
der Schlosserei, am 24.03, das Debüt von Olga Grjasnowa, …“Der Russe ist
einer der Birken liebt!“Schauen wir mal!

Allen Roger Willemsen- Fans, sei gesagt, er ist auf fünf Veranstaltungen
vertreten.

Gerd Köster will vier mal Blut sehen, dabei auch Helmut Dietl, Antje Deistler,
Senta Berger, Dieter Moor, Ranga Yogeshwar und viele andere. Einige
Literprobte Gesichter, wie J.J. Liefers, A. Schwarzer u.u. sind dieses Mal nicht
vertreten. Dafür dürfen wir uns neben den Klassikern, auf einige vielbeachtete
Newcomer freuen und das ist mit ein Grund dafür, warum ich jedes Jahr die
 “Reise” durch die Lit. Cologne antrete.

Im Angebot sind 99 Veranstaltungen für die Erwachsenen und 71
Veranstaltungen für  Kinder.

Lit. Cologne

Viel Spaß beim Aussuchen!

Anm:

Ich lach mich gerade schlapp, was steht da auf der Lit.Seite:

“Das Programm für das zwölfte Mal – 14. bis 24. März 2012 – wird am
2. Dezember  2011 veröffentlicht. Dann beginnt auch der Vorverkauf.”

Es war also ein Versehen, dass ich das Programm schon in die Finger
bekommen habe!
I love it!


Sonntag, 23. Juni 2013

Barney`s Version

Barney`s Version ein etwas anderer Film über die Liebe.

Als ich gestern Mittag an der Verlosung des Magazins des KStA für Kurzentschlossene teilgenommen habe , da wusste ich noch nicht, dass ich dabei sein würde und ich ahnte schon das es schwierig werden könnte, eine ebenso kurzentschlossene Begleitung zu finden (Röschen weilt in Frankfurt und der Rest hatte Termine.) Nach dem dritten Telefonat habe ich aufgegeben. Ich hatte zwei Karten für den neuen Film mit Paul Giamatti und Dustin Hoffman (toll als Barneys Vater) „Barney` s Version“ gewonnen.

Am Nachmittag hatte ich Martin Sutter`s „Small World“ zu ende gelesen und ahnte noch nicht das es zwischen Buch und und Film noch weitere Parallelen geben würde außer das Barney (Paul Giamatti)im Film und der Protagonist des Buches, Konrad Lang ziemlich trinkfest sind.

Barney ( Paul Giamatti) ist nicht gerade der Typ Mann der die Frauenherzen Reihenweise höher schlagen lässt und doch schafft er es binnen kürzester drei hübsche Frauen zu ehelichen.

Die Erste(Rachelle Lefevre), heiratet er, obwohl sie eine ziemlich durchgeknallte Künstlerin ist, weil sie behauptet das sie ein Kind von ihm erwartet, dieses verstirbt bei der Geburt und weil es nicht von ihm sein konnte (Hautfarbe) , wendet er sich von ihr ab und diese begeht Selbstmord. Die zweite heiratet er, weil sie hübsch und reich ist ( Minni Driver) und das obwohl sie sonst nichts gemeinsam haben.

Die Dritte (die wundervolle Rosamund Pike) lernt er am Tag der Hochzeit mit Nummer zwei kennen und ist bereit mit ihr durchzubrennen .

Sie fordert ihn auf für Ordnung zu sorgen und das tut er dann auch in dem er einen Freund mit ins Landhaus nimmt, den er später mit seiner Frau in flagranti erwischen wird, was ihm zupass kommt, jetzt hat er einen guten Scheidungsgrund.

Dies ist der Beginn seiner dritten Ehe, mit der einzigen Frau die er wirklich liebt.
Barney erzählt die Version seiner Geschichte, nachdem sein Erzfeind ein Buch über ihn herausgebracht hat, indem er ihn des Mordes bezichtigt. Obwohl unser Held am Ende immer mehr seinen Verstand verlieren wird, dies ist ein Film über die Liebe und obwohl er dem Genre Tragikomödie zugeordnet wird, (ich will ja nicht alles verraten ) verlässt man das Kino mit dem Gefühl, egal was passiert, diese Liebe wird alles überdauern und dabei kann einem schon mal warm um` s Herz werden.

Die Regie führte Richard J. Lewis , der Film basiert auf einem Roman von Mordecai Richlers .

Der Trailer

Also ein Film mit viel Herz, unbedingt anschauen ;-) !
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"Angerichtet" von Herman Koch



Das perfekte Buch, ist ein Buch was mich überraschen kann, mit dem Plott oder der Erzählweise. Es ist ein Buch, an das ich mich zwei, drei Jahre später noch erinnern kann, weil es mich berührt hat oder weil ich es witzig fand. Es findet Eingang in meine persönliche Liste“Lieblingsbücher“ .
In dem Buch „wie man einen wirklich guten Roman schreibt“, stand, ein gutes Buch müsste eine Moral haben. Welche Moral „angerichtet“ hat.....ich weiß es nicht!

Bei der Suche nach solch einem Werk, welches mit diesen Attributen aus den 300000 Neuerscheinungen die jährlich auf den Markt kommen, hervorsticht, habe ich eine Buchhändlerin um Rat gefragt, sie meinte nach einer kurzen Beschreibung von Büchern, die ich in den letzten Jahren besonders fand, ich hätte einen schrägen Buchgeschmack, nur so ist es zu verstehen, dass sie mir „ angerichtet“ empfohlen hat.

Um es vorwegzunehmen, es fand keinen Eingang auf der Liste meiner Lieblingsbücher, dennoch ist es bemerkenswert.

Es fängt zunächst recht harmlos an, zwei Brüder Paul und Serge treffen sich in einem Nobelrestaurant mit ihren Frauen Claire und Babette zum Essen. Der Erzähler der Geschichte ist Paul, ein Lehrer im Vorruhestand, wie man im Verlauf der Geschichte erfahren wird, dessen Bruder Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten ist.

Am Anfang ist man noch amüsiert über die Geschichte, die in der Hauptsache in dem Nobelrestaurant stattfinden wird, auch wenn es Paul nervt, dass der Kellner in aller Ausführlichkeit beschreibt, von welchen Landstrich, die Spiesen herkommen, die übersichtlich auf ihren Tellern liegen und es seinen aufkeimender Sarkasmus weckt, als er liest, das der Aperitif des „Hauses“ auf der Rechnung erscheinen wird und mit je 10 € berechnet wird.

Gut, man kann sich ja schon mal über den Kellner aufregen, wenn sein keiner abstehender Finger nur einen Hauch vom Essen entfernt ist und wenn man nicht hören will, auf welchem Stück Land das Ei gelegt wurde, das man essen will, bevor es ganz kalt ist.

Nach und nach erfährt man, warum Paul in Vorruhestand ist, was dazu führte, und das sein hohes aggressives Potenzial, vererbar ist. Sein Sohn Michael ist ihm sehr ähnlich, auch was die Gewaltbereitschaft angeht.
( Krankheiten oder den Namen des Restaurants, in dem die Geschichte spielt,will der Autor uns nicht nennen) Alsbald beginnt die Familienidylle zu bröckeln .

Wenn etwas aus dem Ruder läuft, dann bekommen selbst die alltägliche Situationen eine andere Bedeutung. Dann tropft der Wasserhahn nicht nur, dann tropft er unaufhörlich und laut, so als sollte er von dem Zustand, indem sich die Seele des Protagonisten befindet, ablenken.
Das Tropfen schwillt an und den Leser packt das kalte Grauen und man weiß auch wenn hier der äußere Schein gewahrt bleiben soll, hinterher wird nichts mehr so sein, wie vorher.

Angerichtet ist nicht nur das Essen, auch die Kinder dieser Elternpaare überschreiten Grenzen, sie finden Spaß am Töten. So wie es derzeit häufiger in den Medien zu hören ist, prügeln sie eine Obdachlose tot, weil sie an „ihrem“ Bankautomaten liegt.

Paul und seine Frau Claire sind bestrebt , dass dies unentdeckt bleibt, dass ihr Sohn noch eine Zukunft hat, dafür müssen gelinde gesagt, weitere Grenzen überschritten werden.

„Angerichtet ist ein Familiendrama, das um die Frage kreist: Wie weit darf Elternschaft gehen? Was darf man tun, um seine Kinder zu beschützen?
Der preisgekrönte internationale Bestseller aus den Niederlanden ist ein Aufwühlender Roman, der lange nachhallt. Ein starkes Stück Literatur „ steht auf dem Buchumschlag.

Dieses Buch erregte in den Niederlanden großes Aufsehen und stand monatelang in der Bestseller liste .
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Der Grimme Online Award

Gestern Morgen war ich in Düsseldorf, bei der Bekanntgabe der Nominierungen, zum Grimme Online Award 2011.

Ich war schon ziemlich knapp dran und bin dann in das erste Parkhaus, ich weiß nicht ob ich es ihnen schon erzählt habe, ich hasse Parkhäuser. Dieses Parkhaus wurde gerade renoviert. Die ersten Ebenen waren abgesperrt und es gab auch weder eine Bezeichnung der Etagen noch eine Parknummer…würde ich mein Auto je wieder finden?

Ich bin dann raus und habe erst mal direkt über das Parkhaus geschimpft.

Eine nette Düsseldorferin zeigte mir den Weg zum Zollhof 2, zur Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM).

Sie zeigte mir den schönen Weg, am Hafen entlang und da war das Licht so schön…..da können dann alle anderen Fotos nicht mehr mit halten. ”

"Da drüben ist das Hyatt, da schläft jetzt Lena”...., und auch wenn ich im letzten Blog über die Lena Vermarktung ein wenig geschimpft habe, da hatte ich plötzlich Muttergefühle, schließlich wohnt Lena in Köln, es ist „unsere“ Lena.
 Düsseldorf ist auch schön;-)
“und da drüben in derLounge", sie meinte das Gebäude das aussieht wie ein Ufo, “kann man Abends einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben”. Ich war schon ziemlich hingerissen von dem Ambiente.
 Düsseldorf ist auch schön;-)
“Zollhof zwei, ist bei denschiefen Häusern”, sagt sie noch und ich staunte;-)
(es lag gegenüber)
Düsseldorf ist auch schön;-)
Unser Hafen ist auch schön….aber ……dieser hier ist noch schöner. Dann bin ich zur Verkündung der Nominierungen des Grimme Online Award gegangen.

Nominiert worden sind 25 Blogs in den Kategorien:


Kategorie Information

Augen geradeaus
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DRadio Wissen
law blog
tittelbach.tv – der fernsehfilm- beobachter
Was mit Medien. Das Medienmagazin.
Weissgarnix.de – Wirtschaft, Politik und alles andere auch

Kategorie Wissen und Bildung

Afrika – 50 Jahre Unabhängigkeit
Die WM – ein Wintermärchen?
ein fremdwörterbuch
KWERFELDEIN, das Foto-Magazin
medien-doktor
Neusprechblog

Kategorie Kultur und Unterhaltung

emerge Onlinemagazin für jungen Fotojournalismus
GameOne.de
iGNANT
JoNaLu
LesMads
Reisedepesche
Tonspur
wortwuselwelt

Kategorie Spezial

GuttenPlag Wiki
Prison Valley
This is South Africa – Live aus dem Social Web
Verräterisches Handy: Was Vorratsdaten über uns verraten

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Ich war schon beeindruckt von den vorgestellen Seiten. Da muss ich mich noch durcharbeiten, beim überwiegenden Anteil der Nominierten handelte es sich um echte Profis, also Journalisten. Einige dieser Seiten haben eine sogenannte Wächterfunktion. Besonders amüsant fand ich den vom Gründer von GuttenPlag Wiki entsandten Vertreter, dessen Gründer lieber "undercover" bleiben will. Sie seien maßgeblich an der Aufdeckung des Plagiatsskandal um Guttenberg beteiligt gewesen und hätten noch einige Doktoren in Arbeit;-)

Und gerade höre ich in den Nachrichten, ist schon wieder ein Kopf gerollt, der an diesem Morgen nicht unerwähnt geblieben ist.
“Silvana Koch-Mehrin “

Anschließend und während der Präsentation der Nominierten, konnten die Nominierten ihre Arbeit vorstellen.

Hinter einigen der nominierten Seiten steht ein ganzes Team.

Z.B. hat es Jessica Weiß mit ihrer Seite “LesMads”, geschafft die Aufmerksamkeit des Burdaverlages, der sie später aufgekauft hat, auf sich zu ziehen.Angefangen hat sie mit Handyfotos, hat über Mode, auch ihren eigenen Modegeschmack berichtet und ist wenn es das Budget, der Studentin erlaubte, auch mal zu einer Modenschau gereist.

Inzwischen lebt sie von der Gestaltung der Seite, kann sich hauptberuflich darum kümmern und kann die größten Modenschauen der Welt selbst besuchen. Manchmal arbeitet sie aber auch von zu „Hause“aus.

Allein drei Seiten von Arte wurden nominiert und es ist klar das hinter der grafischen Gestaltung der Seiten, Fachleute stecken.

Gut gefällt mir auch die Seite „ein Fremdwoerterbuch“ ,der 22-jährige türkischstämmige Autorin Kübra Gümüsay,soweit ich das zwischen einem Friseurbesuch und meinem Dienstbeginn beurteilen kann.

„Die nominierten Beiträge zeigen in beeindruckender Weise die große Bandbreite und innere Vielfalt der Netzangebote“, fasste Grimme-Direktor Uwe Kammann die Eindrücke aus der Nominierungsphase zusammen. Mit diesem äußeren und inneren Reichtum, auch mit seinen politischen Wirkungsmöglichkeiten habe sich das Internet als vielseitig zu nutzendes Universalmedium sowohl in der publizistischen Öffentlichkeit als auch in der individuellen Alltagskommunikation fest etabliert. „(Auszug aus der Pressemitteilung )

Bald danach, es gab noch einen kleinen Imbiss, bin ich noch etwas durch Düsseldorf gefahren und gelaufen …..habe Düsseldorf genossen und bin, weil ich den Tunnel umgehen wollte, erst mal in dem dem schönen Oberkassel(?) gelandet. Dort habe ich dann geparkt. Hier noch ein paar Bilder, Düsseldorf ist wirklich schön.

Nur so am Rande....
Die Düsseldorfer zeigen große Sorgfalt, auch bei ihrenBäumen;-)
Düsseldorf ist auch schön;-)
Gemeinsam teilen wir uns den Rhein und das Niedrigwasser.
Düsseldorf ist auch schön;-)
Der Kölner an sich, ist höchstens etwas bodenständiger;-)
 Düsseldorf ist auch schön;-)
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