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Sonntag, 23. Juni 2013

Freiheit für die Kunst

Eigentlich wollte ich mir heute nur die Ausstellung von Thomas Baumgärtel anschauen.
Unter dem Motto „Freiheit für die Kunst“ läuft bis zum 17.Juli, im Museum für verwandte Kunst, eine Ausstellung:" 25 Jahr Spraybanane".

Ich war noch etwas zu früh dran ….die Öffnungszeiten:

Genter Strasse 6,
50672 Köln
Tel. 0221-93 21 723
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, jeweils von 14 bis 18.30 Uhr.
Nach telefonischer Vereinbarung sind auch zusätzliche Termine möglich.

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Deshalb habe ich mich mit dem Kölner Stadt Anzeiger(Printausgabe), noch für einen Cappuccino auf den Brüsseler Platz gesetzt und bin dabei auf einen Beitrag, über diese unsägliche und blamable Steuerposse, um den Erfinder der Stolpersteine, den Künstler Gunter Demnig gestoßen

Worum es geht?

„Rückschlag für Künstler Demnig“:

„Im Streit um die "Stolpersteine" des Kölner Künstlers Gunter Demnig hat die Bundesfinanzverwaltung ihre Position klar gemacht: Die in Bürgersteige eingelassenen Blöcke, die an Opfer der Nazi-Diktatur erinnern, sind keine urheberrechtlich geschützten Kunstwerke. Das hätte zur Folge, das Demnig nicht wie bisher einen ermäßigten Umsatzsteuersatz von sieben Prozent zahlen müsste, sondern dass ihm der komplette Satz von 19 Prozent berechnet würde. „
Quelle

Die Solpersteine seien nicht von Hand hergestellt und keine Kunst. Dabei werden sie von Hand im Atelier gefertigt und jeden Stein gibt es nur einmal. Er steht für einen Menschen, der an dem Ort an dem er verlegt wird, gelebt hat und der durch das NS Regime umgebracht wurde. Er ist ein Denkmal, er soll uns erinnern und auffordern wachsam zu bleiben, damit so etwas nie wieder passiert.

Es ist also doppelt peinlich, wie bei uns mit einem Künstler umgegangen wird, um so mehr wenn es einer ist,wie Demnig, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, den Menschen die unter dem NS Regime zu Tode kamen, ein Denkmal zu setzen.

Warum sind Stolpersteine Kunst?

„Die Stolpersteineberuhen außerdem auf dem Prinzip des Engagements: Ein Stolperstein wird dann verlegt, wenn Einzelne oder Gruppen, wie etwa Schulklassen, eine kostenpflichtige Patenschaft übernehmen. „

Da kommt natürlich die Frage auf „Was ist Kunst?"

Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst, Kunst der freien Rede). Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selber sein. Ausübende der Kunst im engeren Sinne werden Künstler genannt. Wikipedia

Museen Köln


Kunstzitate

Auch das ist Kunst!

Bei Thomas Baumgärtel, fing es mit einer Banane an. Als Christus in einem Krankenzimmer vom Kreuz gefallen war, drapierte er die Schale seiner Banane ans Kreuz.

Seit dem hat ihn die Banane nicht mehr losgelassen, sie wurde zu seinem Markenzeichen. Seit 1986
sprüht er sie an interessante Kunstorte wie :“ u.a. in Aachen, Athen, Basel, Berlin, Bonn, Dresden, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt/M., Innsbruck, Hamburg, Hannover, Kassel, Korbach, Köln, London, Linz, Mallorca, München, Mülheim, Moskau, New York, Paris, Wien, Zürich  „ Quelle

Anfangs blieb er unerkannt , später hagelte es Anzeigen, aber auch Bitten, die Banane wieder zu sprühen, weil sie versehentlich entfernt worden ist. Alles zu bewundern im Museum für verwandte Kunst. der Eintritt ist kostenlos, es darf gespendet werden.
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Dienstag, 11. Juni 2013

Kamtschatka- Denkmal für alle vermissten Freidenker

 

Vermischtes |  03.08.2007 | 22.14 | Zabaione
Denkmal für alle vermissten Freidenker
Kamtschatka, der Roman von Marcelo Figueras, erzählt von dem Schicksal einer Familie zur Zeit des Militärputsches von 1976 in Argentinien.

Die Geschichte beginnt mit dem Tag als Harry seine regimekritischen Eltern das letzte Mal sieht.

In einer Rückblende, meist aus der Sicht des damals 10 jährigen Harrys, erzählt die Geschichte von der wachsenden Bedrohung, der seine Eltern ausgesetzt sind, von der überstürzten Flucht, die keinen Abschied von seinem Freund vorsah und vom Verlust von persönlichen Schätzen.

Während der kleinere Bruder, “Zwerg" seinem Goofy nachtrauert, vermisst Harry sein TEG- Spiel.

Irgendwann bekommen sie Ersatz und beim Spiel gegen seinen Vater, das er nie gegen ihn gewinnen wird, verteidigt dieser Kamtschatka als letzte Bastion.

Dies ist gleichzeitig ein Synonym für den Widerstand und das, was er ihm beim Abschied ins Ohr flüstert: “Kamtschatka".

Kamtschatka ist ein trauriges, poetisches Werk und ein Denkmal für alle vermissten Freidenker.
Schlagworte: Kamtschatka | Bastion | Widerstand | Freidenker | Marcelo Figueras | Buchbeschreibung
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Kommentare | 1 bis 5 von 5 Kommentieren
05.08.2007 | 01.24 Uhr | Zabaione So Lambertz, jetzt habe ich per Zufall doch noch meine Hausaufgaben gemacht und herausgefunden worauf du angespielt hast, war ein paar Stunden beim kleinem Ringfest(na ja eher ein Stück vom Ring)
na ja guter Geister die gehen, ob freiwillig oder unfreiwillig oder besser gesagt totgeglaubte leben länger.
so jetzt ist auch für mich Schluß
Tiramisu kommt morgen (endlich kommt das Kücken heim) aus Spanien zurück und da will ich fit sein
mit lieben Gruß
Zabaione
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04.08.2007 | 23.20 Uhr | Zabaione Hallo Lambertz,
ja das geht nicht, step by step aber warum verlieren wir den Moderator....,ich muß gestehen mein Tag ging heute erst richtig um halb drei los und ich habe noch keine Zeitung gelesen...und ?
Mit lieben Gruß
Zabaione


Hallo Ada
Das mit den Bewertungen nehm ich nicht so wichtig, es gibt bessere und schlechtere Beiträge, manche liegen einem am Herzen,
ob ich den Mut hätte bezweifele ich stark, mir fehlt aber auch die Disziplin mich zu unterwerfen zum Glück müssen wir das nicht unter Beweis stellen .
liebe Grüße
Zabaione
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04.08.2007 | 23.04 Uhr | ing.lambertz Hallo Zabaione,
deine kurze und klare Beschreibung des Buches macht Lust, es zu lesen. Aber ich beschäftige mich ja z.Zt. mit Christoph Ransmayr dem designierten Preisträger des Heinrich-Böll-Preises. Alles geht nicht.
Na der Administrator bzw. Moderator manche sagen auch Blogwart hat ja deine Bitte erhört und das entstellende s getiltet.
Da siehst du mal welch guten Geist wir verlieren.
Aber wie heißt es: Der König ist tot, es lebe der König.

Mann jetzt ist es schon wieder 23:00 Uhr, jetzt muß ich aber Schluß machen. Du bist heute die letzte, die ich beglücke (mit meinem Geschwafel). Gute Nacht Freunde.


Gruß Lambertz
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04.08.2007 | 19.08 Uhr | Profil gelöscht hallo zabaione, du leckere ital. nachspeise:-)....

ja, zum freidenken erfordert es ne menge mut und kraft....die wenigsten sind bereit für ihre ideale zu kämpfen....ich frage mich oft, wie ich wäre.....so, würde ich sagen "klar", aber wenn es har auf hart kommt, wenn familie, jinder etc.p.p. bedroht werden, bleibt man dann freidenker?.....grübelchen....nachdenkenswert:-)

ich wünsche dir einen sonnigen abend, ada

p.s.: bitte verzeih wenn ich nicht bewerte, ich bin ein bisschen berufsmüde, ich mag mich in meiner freizeit nicht damit auch rumschlagen.....für mich wäre das optimum, 100 leute haben es gelesen und 0 punkte:-)...so hat jeder sein traum....:-)
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04.08.2007 | 10.36 Uhr | Zabaione lieber Administrator bitte mach das s weg in der Überschrift es soll alle heißen