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Sonntag, 23. Juni 2013

Weihnachten

 

Lokales |  24.12.2010 | 10.00 | Zabaione
Weihnachten
           


In der Nacht hat es geschneit und das Bäumchen mit Ballen, das()seit ein paar Wochen auf meinem Balkon steht, ist überzogen mit Neuschnee.
Der Kühlschrank ist voll, allein eine halbe Etage beansprucht eine Gans für sich und so wird mir der Weg in mein Wohnzimmer erspart bleiben.

Am heiligen Morgen macht mein Wohnzimmer keinen Spaß. Aus allen Dörfern strömen Menschen herein und kaufen und kaufen bis von bestimmten Lebensmitteln nichts mehr da ist.
Manche kommen sehr früh, manche stellen sich irgend wann in die Schlange, die dann quer durch den Laden geht. Gut man kann dort die Zeitung lesen ein Schwätzchen halten oder sich über dreiste Kunden mit Ellenbogen ärgern, die vor drängeln oder die Verkäuferinnen an den Bedienungstheken mit Unverschämtheiten nerven. Entweder bestellen sie ihre Wurst auf lateinisch, damit auch wirklich jeder merkt wie toll sie sind und welch Geistes Kind ihnen gegenüber steht (kommt mir irgendwie bekannt vor) oder verlangen Dinge die sehr zeitaufwendig sind und die sie eigentlich selbst machen könnten, weil an der Theke hundert andere Kunden warten.

Das Gute ist, hier bietet sich die Gelegenheit Dampf abzulassen, die hier angestauten Aggressionen kann man direkt wieder los werden, schließlich ist heute das Fest des Friedens!
Man kann das Ganze auch als Milieu-Studie betrachten und sich über solche Menschen amüsieren und den Verkäuferinnen, konspirative Blicke zuwerfen.

Tiramisu, die bald für ein halbes Jahr auf große Reise geht, hat sich Gans gewünscht, sonst gab es Weihnachten immer Raclette unten Käse, oben Fleisch .

Panetoni, hat wie die meisten Studenten sein winziges Zimmer verlassen und will mir, während Tiramisu noch arbeiten ist, hilfreich zur Seite stehen.
Während ich hier hoffentlich nicht zu tiefe Einblicke in mein Privatleben gewähre, ist es 9:28 Uhr
Das Brot ist bestellt und da wird hoffentlich nichts schief gehen, später werde ich keins mehr bekommen.(und selbst wenn, es wird keiner verhungern)

Wenn das Bäumchen vom Schnee befreit ist, schmücken wir es mit dem Schmuck, den wir in all den Jahren erstanden, oder gebastelt haben, während die Gans im Ofen brutzelt.

Dann gibt es Essen und nach unserer kleinen Bescherung gehen wir drei nicht in die Christmette ( das schaffen wir zeitlich nicht), sondern fahren beladen mit kleinen Geschenken für fünf Kinder, ein paar Dörfer weiter, zu unserer großen Kölner Familie und begießen dort Weihnachten (ich mit alkoholfreien Sekt, weil ich ja noch Auto fahren muss.) Das ist meistens ein schöner und lebendiger Abschluss dieser heiligen Nacht.

Ich hoffe ihr habt es auch alle schön und genießt das Fest des Friedens;-)!


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Donnerstag, 20. Juni 2013

Adventskalender 15. Tür

 

Vermischtes |  14.12.2009 | 23.16 | Zabaione
Adventskalender 15. Tür
Handyfoto, Mühlheim
Nussecken


Manchmal ist es gut wenn man groß ist. Denn hoch oben auf dem Schrank stehen bei uns auf der Arbeit M. Nussecken.
Super lecker und wie es heißt, einfach zu backen!

Hier das Rezept:


300g Mehl
2 Eier
3 tel. Backpulver
130 g. kalte Butter
130g Zucker
2 P Vanillezucker
Zu einem Knetteig verarbeiten und diesen auf ein Blech ausrollen
Und vier Essl. Aprikosenmarmelade darauf verteilen.

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200g Butter
200g Zucker
2 P. Vanillezucker
4 Essl. Wasser auf kleiner Flamme erhitzen bis der Zucker sich aufgelöst hat.
Dann
200 g gemahlene Haselnüsse und 300g gehackte Haselnüsse unterrühren und kurz aufkochen.
Abkühlen lassen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Bei ca. 175 ° 20-30 Min. backen, abkühlen lassen und noch warm in Rauten schneiden



Sie sind ein Genuss!


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How to bake Papas Christstollen

 

Kochen |  29.11.2009 | 10.11 | Zabaione

How to bake Papas Chrisstollen

Wie es ist Papas Christstollen zu backen

Es ist möglich, das ich heute Stress mit meinem Lieblingsnachbarn bekomme.
Was heute in meiner Küche passiert wird er nicht verstehen. Es wird sich anhören als würde ich die Küche umbauen. Es ist Sonntag, der 1. Advent und es ist der richtige Tag für dieses Projekt, ich werde mich an Papas Christstollenrezept wagen.

Es ist nicht so als hätte ich sonst nichts zu tun, ich will mir dafür Zeit nehmen und eine alte Tradition meines Vaters fortsetzen und Weihnachten Christstollen an ein paar Freunde und Familie verschenken (nicht an alle, das schaffe ich nicht).

In den letzten Tagen habe ich Unmengen an Zutaten herangeschafft für das halbe Christstollenrezept benötige ich alleine 1500 g Rosinen.
Dazu muss ich mich erst mal in das Fachgebiet backen einarbeiten . Sicher habe ich schon mal gebacken. Doch was ist der Unterschied zwischen Rosinen , Sultaninen (liegen bevorzugt in den Supermärkten aus und Korinthen ? …………

Außerdem habe ich Mehl, Mandeln und Zitronat (davon werde ich deutlich weniger nehmen )Marzipan, Butter, Puderzucker und Schweineschmalz besorgt.
Das größte Problem war es die Christstollenschläuche zu besorgen.
Ich muss zugeben, da bin ich nicht sehr organisiert vorgegangen, denn als ich zum Beispiel im Cafe Riese danach fragte, war die Backstube schon zu. Ich soll am Montag mit dem Meister sprechen -. Ansonsten war ich in einigen gut sortierten Supermärkten und Drogerieketten und in einem wirklich großen Schreibwarenladen.
Wer backt heute noch selber Christstollen?

Da muss ich dann doch ein Loblied auf die großen Kaufhäuser “singen “ , hier bin ich schließlich pfündig geworden.
Es ist möglich das ich auch Stress mit meiner Tochter bekomme……..irgendwann muss ich mit den Projekt ja beginnen ….nur sie schläft oft bis mittags.

Gestern hätte ich die Rosinen schon in Rum legen müssen , gestern war ich in Paul Verhoevens Männerherzen . Das ist ein leichter, lustiger Film auch wenn er sich einiger Klischees bedient, gab es einiges zu lachen und er hat auch einen netten Abspann.

Das Weihnachtsgefühl habe ich etwas verloren. Seit drei Monaten laufe ich täglich an Lebkuchen und Spekulatius vorbei. Ich arbeite viel und manchmal auch an Feiertagen. Ich finde die Feiertage insgesamt stressig, weil sie keine Kontinuität haben, die Kinder zwischen den Familien hin und her zwischen und Panetoni sich mit seiner Geburt dermaßen verspätet hat, dass er genau zwischen den Feiertagen geboren ist. So das es mit den Feierlichkeiten nie aufgehört hat. Das erinnert mich ein bisschen an den Film, in dem eine Familie , der dementen Oma zuliebe andauernd den Heilig Abend gibt .

Backen in solchen Dimensionen hat was therapeutische. Vielleicht ist das eine Maßnahme um wieder ein Weihnachtsgefühl zu entwickeln.
Christstollen kaufen das kann jeder, ich würde dies für mich niemals (sage niemals nie) tun.
Eben habe ich die Rosinen mit Rum übergossen , es war fast eine ganze Flasche Rum . Jetzt erst fällt mir auf welche Materialien er da verarbeitet hat und welche Mengen das sind, wie gesagt ich mache nur das halbe Rezept

Das letzte Mal, dass ich Weihnachten friedlich fand, da war  ich mit den Kindern (1997 )  in Sterzing Ski fahren war.
Mir fehlt ein bisschen die Besinnlichkeit und die Tiefe, vielleicht werde ich sie beim Teig kneten wiederentdecken………Fortsetzung folgt;-)!


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