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Montag, 24. Juni 2013

Montalk mit Anna Thalbach

 

Lokales |  30.11.2011 | 09.11 | Zabaione




29-11

Ich sitze hier gerade noch bei einem Hokkaidosüppchen mit Knoblauch und Pepperoni und lasse den heutigen Tag ausklingen. Manchmal bin ich ein richtiges Glückskind! Ich höre gerne WDR2 und super gerne Montalk mit Christine Westermann.

Am heutigen Tag wurden im Radio Karten verlost für die Live Veranstaltung mit Christine Westermann und Anna Thalbach, im Wesselinger Rheinforum.

Ich habe angerufen und Karten gewonnen. Gar nicht so einfach war es, so auf die schnelle jemanden zu finden der mit mir dort spontan hin geht. Auch das hat geklappt, es wäre schade gewesen die Karte verfallen zu lassen.
Den Montalk, höre ich meistens im Auto, wenn ich noch mit oder zu Klienten unterwegs bin oder auf dem Heimweg. Manchmal bleibe ich noch was im Auto sitzen, weil ich nichts verpassen will. Manchmal, wenn ich alleine bin, höre ich mir den Rest auch zuhause an.

Auf der Lit Cologne hat mir die Lesung mit Jussi Adler Olsen, Christine Westermann und Peter Lohmeyer so gut gefallen,( die drei waren ein Dreamteam, unterhaltsam ,locker, erfrischend anders) dass ich auch auf die Sendung gespannt war, die sie am nächsten Tag für Montalk aufgenommen haben. Man kann verpasste Sendungen als podcast hören.

Es gab wirklich gute Live Musik (wer gespielt hat, reiche ich nach, vielleicht erkennt ja jemand diesen wirklich guten Sänger auf dem Foto).Er soll mit Sara Connor aufgetreten sein, was nur in sofern eine Auszeichnung ist, dass sie nicht mit jedem auftreten würde.

Und Anna, aus dem Hause Thalbach, ist nicht nur eine eine gute Schauspielerin sie ist auch coole und unterhaltsame Frau und wirklich tolle Vorleserin, die gerne mal auch ein anderes Genre lesen würden wie z.B. Horror und Fantasygeschichten von Stephen King, aber diese Domäne wird meistens von Männern gelesen .

30-11
Anna Thalbach spekuliert nicht nur auf großen Rollen, sie spielt auch gerne kleine Rollen und vermag ihnen eine eigene Note aufzudrücken . Zum Beispiel einer an sich faden Rolle mit wenigen Sätzen als Rezeptionistin, drückte sie mit einem französischen Akzent einen persönlichen Stempel auf.

Anna Thalbach ist eine wirklich vielseitige Frau, sie malt mit Worten und hat ein wirklich dickes Kinderbuch geschrieben, das in seiner Art besonders sein muss und für das sie einen Verleger sucht.
Über ihren neuen Film der hervorragend besetzt ist, lässt sie sich schon mal zu einen Satz wie „man soll ein Buch mit ins Kino nehmen“ hinreißen, der Schalk steckt ihr im Nacken. Christine Westermann die den Film gesehen hat, fand ihn lustig und empfiehlt ihn.

„KEIN SEX IST AUCH KEINE LÖSUNG „(mitStephan Luca, Marleen Lohse, Anna Thalbach, Armin Rohde, Corinna Harfouch, Michael Lott u.a. ) kommt heute ins Kino.

Besonders am Herzen liegt ihr der Film „Friedrich – Ein deutscher König“, dort verkörpert sie den jungen Friedrich und ihre Mutter den alten Friedrich.

Haaaach, da könnte ich unendlich ins Schwärmen kommen, blöd nur das gerade die Handwerker im Haus sind, das im November/Dezember die Tage so kurz sind( ich will jetzt nicht meckern der gestrige Tag war wunderschön!). Der Terminkalender so voll.......aber ich will ja auch nicht alles verraten. Am Besten ihr hört euch die Sendung am 12 Dez. von 19:00 Uhr -21:00 Uhr auf WDR2 an!!!

Die Westermann, ist die, die es schafft ,mal etwas anders und etwas länger zu fragen, dabei erfährt man allerlei. z.B. das es vorkommt das die drei (Katharina,Anna und Töchterchen Nellie)Thalbach zusammen im Bett liegen und Spaghetti mit Ketchup essen, dass allerdings könnte ich mir mit meinem alten Mütterchen nicht wirklich vorstellen und allein darüber könnte ich schon lachen .

WDR2 MonTalk Das ganze fand im Rheinforum in Wesseling statt. Ein schönes Gebäude und wie sagte Christina Westermann, die Sendung hätte im Sommer sein müssen, wegen der schönen Aussicht auf den Rhein.


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Sonntag, 23. Juni 2013

lit.COLOGNE 2011: Atemlos

 

Lokales |  21.03.2011 | 10.41 | Zabaione
           lit.COLOGNE 2011: Atemlos
Kann man an zwei Verantstaltungen der Lit.Cologne teilnehmen, wenn zwischen ihren Beginn nur zwei Stunden liegen? Man kann: Allerdings atemlos.


Es gibt Leute, die könnten aus dem Telefonbuch vorlesen und würden damit ganze Hallen füllen.

Das Beste an diesem Sonntag, war bei der ersten Veranstaltung der Anfang.
Am Anfang standen wir an der Anlegestelle des Literaturschiffs und es war ein herrlicher sonniger Tag, wenn auch ein Aufnahmewagen des WDR´s uns später die Sonne wegnehmen sollte, wir waren die Zweiten.

Zweiter zu sein bedeutet gute Sitzplätze zu haben und diese Aussicht, ist ein guter Anfang.

Nach und nach wurde die Schlange immer länger, zuerst brachte man zwei alte Sessel und dann kamen Bastian Pastewka, den ich fast nur noch von hinten erwischt habe(wesentlich dünner als ich ihn aus dem Fernsehen kenne) und dann Dietmar Bär.

Die gleiche Veranstaltung hatte es am Morgen schon mal gegeben, weil die Nachfrage so hoch war.

18:00 Uhr
Nun hatten sich Bär und Pastewka nicht das Telefonbuch ausgesucht, sie lasen Kafkas Verwandlung, die sie selbst schon unzählige Male gelesen haben....und das haben sie wirklich fabelhaft gemacht.

Frank Plasberg, kam mit seiner Lebensgefährtin Anne Gesthuysen (die meisten kennen sie aus dem Morgenmagazin) und ihrem gemeinsamen, ca. zwei Monate alten Sohn.

Es gibt Momente da freue ich mich, dass diese Phase meines Lebens vorbei ist.....und ich das nicht zwei Mal durch machen muss/kann. Obwohl Tiramisu der friedlichste Säugling war den man sich vorstellen kann. Panetoni dagegen hätte den ganzen Saal zusammen geschrien.

Nun manche Babys mögen keinen Kafka, sie finden ihn zu Schreien;-) und so mussten Mami und der Nachwuchs den „Saal“verlassen.

Mehr gibt es eigentlich nicht zu erzählen, Pastewka und Bär haben nur vorgelesen, es gab weder von ihnen etwas persönliches , noch von Kafka autobiografisches, kein Anekdötchen...nichts.

Nun lag in meiner Tasche noch eine zweite Karte.....ein Weihnachtsgeschenk, über das ich mich zuerst nicht so gefreut habe, das lag daran, das zwischen dem Beginn beider Veranstaltungen nur zwei Stunden lagen, eigentlich wollte ich sie verkaufen.

Als das Schiff um 19:30 angelegt hat, bin ich zum Parkhaus gespurtet, das mich 10 € gekostet hat, schnell zur Uni gefahren, hab` einen Parkplatz gefunden bin zur Aula ( die eher wie ein Hörsaal aussah ) gerannt, ( ich bin das wirklich nicht mehr gewöhnt) kam mit roten Wangen und atemlos dort an und es gab keinen Platz mehr in den ersten Reihen........aber dazwischen auf den Stufen.

20:00Uhr
Danke liebe A. das war ein wirklich toller Abend, ein tolles Geschenk.
Peter Lohmeyer las virtuos aus Jussi Adler Olsen`s „Schändung“und Christine Westermann moderierte den Abend......und im Anschluss gab es Freibier!!!

Peter Lohmeyer und Jussi Adler Olsen sind schon ein erfahrenes Team, die gemeinsam mit der Verlagsangestellten (ich glaube sie heißt Frau Püschel) auf einer 10 tägigen Lesereise gewesen .
Jussi A.O. der in der Psychiatrie aufgewachsen ist, in der sein Vater Arzt war, hat dort vor allem eins gelernt, Empathie für Menschen und das konnte man den ganzen Abend auch merken.

Christine hat ihn gefragt wie er arbeitet und das ist schon sehr speziell. Er trägt dazu einen Hut, das bedeutet arbeiten, lässt sich von einer Endlos CD (das heißt er hört sie immer wieder und immer wieder) via Kopfhörer dauerberieseln und schreibt auf blauen Papier mit weißer Schrift, so könne er zwölf Stunden arbeiten, ohne das ihn die Augen brennen.

Der Krimi ist teilweise witzig geschrieben und so gab es einiges zu lachen. Vor allem konnte man die Wärme und Empathie spüren mit der die drei miteinander umgingen.

Am Vortag sind die drei noch einen trinken gewesen, das wollten sie allerdings an diesen Abend nicht fortsetzen denn heute wollen sie gemeinsam eine Sendung für Mo-Talk aufzeichnen, die im WDR 2 am Ostermontagabend (siehe Programm) ausgestrahlt wird.

Am Ende hab ich mir doch glatt diesen Krimi gekauft, dessen Originaltitel völlig anders ist und vom Verlag in Anlehnung an die Larrson Krimis gekürzt wurde.

Natürlich habe ich mir den signieren lassen und auch von C. Westermann, es ist so wie ein persönliches Hallo und es stört auch nicht wie die Tüte, die immer noch hinter meinem Regal liegt und vor sich hin staubt, auf der Hannelore Elsner unterschrieben hat.


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