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Donnerstag, 27. Juni 2013

Gott in Dosen

 

Kultur |  12.09.2012 | 22.07 | Zabaione
Gott in Dosen
Vor ein paar Wochen bin ich an der Galerie Frei vorbei gekommen, dort wurde die Ausstellung „Gott in Dosen“ angekündigt.

Wie kommt Gott in eine Dose, fragte ich mich und bin auf Dan Hummel gestoßen.

“In seinem Projekt „Gott in Dosen“ zeigt Dan Hummel Bilder der kleinen Kirchen an den Straßen Griechenlands.

Was auf den ersten Blick an alte Brief- oder Starenkästen erinnert, erweist sich bei genauerem Hinsehen als kleine Gebetshäuschen. Im Volksmund Proskinitaria genannt und geschmückt mit kleinen Heiligenbildchen und Kerzen, dienten sie früher den Bauern in abgelegener Region als Gebetsstätte. Heute erinnern sie meist an Unfallopfer oder an die, die gerade noch einmal mit dem Leben davon gekommen sind.

Ihrer Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt: ob weiß, grau, blau oder grün, meist aus Blech, gemauert oder aus Holz, mit Türmchen oder Tür, die Phantasie gibt das Aussehen vor. Verblüffend sind manchmal die „Beigaben“, die weit in weltliche Bedürfnisse reichen und selbst vor der angebrochenen Ouzo- oder Coca Cola-Flasche nicht halt machen.

Aufgrund der hohen Unfallzahlen in Griechenland ist die Zahl der kleinen Kirchen an den Straßenrändern unüberschaubar und damit ist auch die mögliche Anzahl der Motive für diese Fotoreihe nahezu unendlich.

Genau diese Vielfalt findet der Betrachter in den Fotos, die diese Zeugen griechischer Frömmigkeit aus der Distanz heraus vorstellen und den Gedanken freien Lauf lassen.

Im Bild gefangen, noch gepflegt oder schon vernachlässigt, stehen die kleinen Kirchen Griechenlands als Orte der Erinnerung am Wegesrand. Manche der kleinen Gotteshäuser sind schon lange nicht mehr gepflegt worden, inzwischen selber Opfer eines Verkehrsunfalles geworden, durch gerostet oder abgebrannt – aber sind sie deswegen unbewohnt?” Text Dan Hummel

In der Galerie Frei finden regelmäßig Ausstellungen und Lesungen statt.

Am 6. 09. einen Tag vor der Vernissage zur Ausstellung „Gott in Dosen“ las dort Martin Osteroth in der Lese Reihe „Schrift/Art „ und hat Dan Hummel ein paar Dosen mitgebracht…..vom Titel der Ausstellung inspiriert.

Hummels eingefangene Kleinode sind bezahlbar und wer noch unentschlossen ist, für den gibt es ein kleines Mitbringsel mit Beigaben in limitierter Auflage (es gibt 27 Stück).

Mir hat die Ausstellung sehr gut gefallen und das Radio bzw. zwei Sender zeigten auch schon Interesse.

DanHummel:”……wie ich einmal meine Bilder im Radio gezeigt habe: Radiointerview zur Ausstellung “Gott in Dosen” -


Teil 1:

Teil 2:

Flok


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Sonntag, 23. Juni 2013

Abenteuer in der Stadt

abwärts......
Neulich habe ich ein paar Fotos von den Gondeln der Seilbahn, die zwischen Zoo und Rheinpark über den Rhein führt, gemacht.

Das wollte ich mir mal von oben angucken. Das war ja nicht das erste Mal, das ich in einer Gondel oder einen Sessellift saß, trotzdem hatte ich plötzlich Angst, als ich in dieser Blechbüchse saß.
 Über der Stadt
Ich versuchte mich zu trösten, dass ja nicht dauernd irgendwelche Gondeln vom Himmel fallen.
Ein Unglück mit einer Seilbahn an das ich mich gut erinnern kann, ist im Nassfeld passiert, da bin ich selbst oft mit gefahren.

Ihr wisst ja wie das geht, ich sitze plötzlich in dieser Gondel und ich bin nicht alleine und denke scheiße, scheiße, scheiße, zum Aussteigen ist es zu spät. Meine Begleitung findet es schön, jetzt bloß nicht die Contenance verlieren.

Ich habe mich etwas abgelenkt mit fotografieren, aber auch das ging nur mit Einschränkungen, die Gondeln waren nicht ganz durchsichtig, es ruckelte und ich habe mich nicht wirklich getraut mich zu bewegen.
 Über der Stadt
Ich hatte hin und Rückfahrkarte gelöst, kostet für einen Erwachsenen ca. 6€

Die Seilbahn verbindet den Kölner Zoo mit dem Kölner Rheinpark .
„Im Jahre 1957 wurde im Kölner Rheinpark die Bundesgartenschau ausgerichtet. Eine Kleinbahnstrecke mit einer Spur von 381 mm wurde gebaut. Als Besucherbahnen wurden drei Liliput-Dampfzüge, die den Krieg im Betriebsbahnhof der Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahnen überstanden hatten, eingesetzt. Während der BUGA erregten diese Züge internationales Aufsehen.“

Quelle
 anstatt Blumen
Ich habe dann tatsächlich überlegt die Rückfahrt gar nicht mehr anzutreten.....allerdings wollte ich meinem Begleiter den Spaß nicht verderben;-) und die Rückfahrt war nur noch halb so schlimm....!

Nun ich habe da mit meiner Angst wohl eine Ausnahme gebildet, der Andrang war groß, kann sein das ich zu lange nicht mehr Skifahren war .
Gewitter war angekündigt...ich weiß nicht ob so eine Gondel als Faradayscher Käfig wirkt und ob man das Fenster hätte schließen können.
der mobile Mensch;-)
Ich liebe diese Gondeln am Himmel, vor allem als Betrachter und diese großen, weitläufigen Anlagen, wie den Rheinpark. So kann ein Ausflug in der Stadt, für relativ kleines Geld, auch für Familien zum richtigen Abenteuer werden. Im Rheinpark gibt es für die Kleinen einen riesigen Spielplatz und nicht zu vergessen den Tanzbrunnen und auch ein paar Strandbars findet ihr dort.

Fotos
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Samstag, 22. Juni 2013

Das Glück festhalten?

 

Foto |  15.11.2010 | 23.31 | Zabaione
Das Glück festhalten?
        

Heute bin ich mal wieder quer durch Köln gefahren, ich hatte einen langen Tag mit vielen Terminen, weil ich morgen anderweitig beschäftigt sein werde.

Auf der Zoobrücke gab es gerade wieder einen dieser galaktischen Sonnenuntergänge, die Köln in ein fantastisches Licht tauchen.
Das sind die Momente die ich einfange möchte und wenn es mir fotografisch nicht immer gelingt, schließlich kann man da nicht einfach anhalten, dann freue ich mich an ihnen und beschließe wieder zu kommen.
 
So war das schon immer, ich wollte die Schönheit des Augenblicks festhalten und das ist mir auch manchmal gelungen. Dafür bin ich auch schon mal losgefahren um die Kamera zu holen..
Nicht alle Fotos gelingen und ich gehe oft nicht systematisch genug vor, das konnte ich auch auf dem Fotowalk feststellen, bei den meisten Objekten habe ich genau einmal abgedrückt.
 Die schönste Art zu Reisen
Es gibt kaum etwas das ich nicht fotografiere.
Es muss mich einfach ansprechen.
 

Wenn ein Foto gelingt oder zu mindestens seinen Zauber entfaltet (selbst wenn es unscharf
ist) macht mich das glücklich.
 
.
Natürlich kann man das Glück nicht festhalten, aber manchmal die Schönheit des Augenblicks und uns an diesen erinnern.

z.B. an Dirk;-) Köln Marathon 2010.

Es war ein langer Tag und deshalb sollte das hier, an dieser Stelle genügen.


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