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Donnerstag, 27. Juni 2013

1. Heliosfest-in Köln

 

Lokales |  26.08.2012 | 22.52 | Zabaione
1. Heliosfest-in Köln



Gestern bin ich nach Ehrenfeld, zum 1. Heliosfest gefahren, um mal zu schauen was aus den ganzen Projekten geworden ist und wollte auch ein paar Fotos vom Fest machen.

Die Ehrenfelder sind ganz nett, ich durfte mich alsbald auf eine Bank stellen, von da oben könnte ich bessere Bilder machen. Vor mir stand eine angeschickerte Blondine, die mir erzählte das gleich die Brings kommen, sie stand total auf den im Schottenröckchen (Stephan). Fototechnisch gefällt mir allerdings Peter besser, er hat nicht wie Stefan dauernd die Augen zu;-)
Heliosfest
Sie sangen die Erde gehört uns und die Stadt gehört uns... und so ist es doch auch mit dem Heliosgelände, das gehört den Ehrenfeldern!

Peter Brings erzählte auch, dass sie hier sind um BiHelios zu unterstützen, um zu verhindern, das irgendwelche Spekulanten ihnen ihr Viertel kaputt machen.

Ich dachte vor der Kür kommt die Pflicht und habe mir in der DQE-Halle die Ausstellung angesehen.

Denn dieses Fest hat ein Anliegen, die Bürger und Kulturschaffenden in Ehrenfeld und viele Bürger und Künstler sind gekommen um diesen Anliegen Nachdruck zu verleihen.

Vom 24. August bis 6. September 2012 präsentiert das Moderatorenteam Dewey Muller die Endergebnisse der vertieften Bürgerbeteiligung Helios Forum in der DQE-Halle. Die Ausstellung wird am 24. August um 19 Uhr eröffnet.

Ich bewundere die Ehrenfelder für ihr Engagement, Ausdauer und Willen sich ihren Wohnort nicht zerstören zu lassen und ihre Art und Weise, wie sie sich nun seit nun zwei Jahren für ihre Ideen und Projekte einsetzen.

In mehreren Arbeitsgruppen haben sie sich zusammen gefunden und Modelle erstellt und geplant, wie das sonst nur Architekten tun. Es ist kein Wischiwaschi, es sind ganz konkrete realisierbare Projekte, die durchaus auch kommerziell sind, aber weit davon abgerückt sind, Ehrenfeld durch eine dieser unsäglichen Shopping Malls mit Beton zu versiegeln und die Menschen darunter zu „begraben.“
Heliosgelände
Vor einiger Zeit hatte ich darüber berichtet:
Über die Zukunft des Heliosgeländes
Visionäre mit Knowhow gesucht!
Heliosfest
Ehrenfeld soll ein belebtes Stadtquartier bleiben!

Es sind keine unsäglichen Forderungen die die Initiative stellt, es sind die Forderungen das die Pluralität der Ehrenfelder Gesellschaft erhalten bleibt und dort keine Luxuswohnungen entstehen und bestimmte einkommensschwache Bevölkerungsschichten verdrängt werden.

Ich beschränke mich darauf hier kurz die Überschriften der Broschüre „ Die Mischung Macht`s“, von Bi Helios vorzustellen und empfehle euch heute dort selbst hinzugehen oder die Ausstellung in der DQE - Halle zu besuchen (bis 21.09.12).

Kein Einkaufszentrum und keine Ausweitung der Handelsflächen.

Eine Ausweitung der Handelsflächen bedeutet das Ende für den in Ehrenfeld bereits angesiedelten Handel.

Durchwegung mit Plätzen und Grünflächen

Hier wir der Mangel an Grünflächen in Ehrenfeld beklagt, das Gelände soll begrünt und nicht versiegelt werden und Fußläufig und für Radfahrer durchquerbar sein. Das Heliosgelände soll zum Verweilen einladen mit hoher Aufenthaltsqualität.

Bildung als Impuls

Von der Ansiedlung einer Schule(Inklusive Universitätsschule) erwartet die Initiative positive Impulse, die die eigenen Wünsche nach Vielfalt, Mischung und Lebendigkeit widerspiegelt und die Lebenswelt der Kinder und Familien mit dem Stadtteil Ehrenfeld verbindet, davon würde der ganze Stadtteil partizipieren .

Wohnen Belebt

“Wohnen als elementarer Bestandteil eines lebendigen Stadtquartiers soll sich auf dem Heliosgelände wiederfinden.
Aufgrund der zentralen Lage und der angestrebten Nutzungsvielfalt auf dem Areal bietet sich das Heliosgelände als Standort vor allem für besondere Wohnformen an.”*

Historische Gebäude als Wahrzeichen

“Die Bewahrung des historischen Gebäudeensembles prägt die Identität des Heliosgeländes und soll richtungweisend für die zukünftige bauliche Entwicklung sein.
Rheinlandhalle und Heliosturm sollen als prominente Gebäude bespielt werden und deutlich wahrnehmbar bleiben.”*

Innovatives Verkehrskonzept- Shared Space

“Das Grundstück eignet sich aufgrund seiner zentralen Lage und der ausgezeichneten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel für die Umsetzung eines zukunftsweisenden Verkehrskonzepts.
Das Heliosgelände soll weitgehend autofrei bleiben und Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrerinnen und Radfahrern vorbehalten sein. Die Heliosstraße soll als Shared Space weniger Verkehre aufnehmen und mehr Aufenthaltsqualität bieten.
Als Grundlage soll für das weitere Verfahren ein innovatives Verkehrskonzept unter Berücksichtigung der Belange aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer erstellt werden.”*

*Quelle BI Helios

Zum Schluss sangen die Brings Halleluja und ich fand, diese Initiative ist preiswürdig!
  Heliosfest


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Sonntag, 23. Juni 2013

Visionäre mit Knowhow gesucht!

 

Lokales |  23.02.2011 | 10.12 | Zabaione
Bürgerinitiative Helios
Am Anfang war viel Arbeit, so wird man es sich hoffentlich eines Tages erzählen, wenn man durch das neugestaltete Heliosgelände geht und sich auf die Zeit besinnt, als alles angefangen hat.

Auch wenn die Skeptiker damals sagten, die Investoren (und Besitzer) werden den Bau der Shopping Mall eiskalt durchziehen.

Die Shopping -Mal

und das Heliosgelände damit zubetonieren, hatte diese Initiative es geschafft, alle Akteure an einen Tisch zu bekommen:

den Investor ,die Verwaltung der Stadt Köln, den Gestaltungsbeirat, die Bezirksvertretung und Parteien,die Bürgerinitiative Helios, das Design Quartier Ehrenfeld DQE, die IG Ehrenfeld/IG Landmannstraße , Soziale Träger z.B. Jugendhilfe, Eva, Caritas, Ditib ,Vereine: Bürgerverein Ehrenfeld, Kultur Köln 30, Adresse Neptunplatz, Jack in the Box etc. Hochschulen (FHs, RWTH)

Dazu hatte sie eine Bürgerbeteiligung Stufe drei erreicht,(damals wusste man noch nicht, das die Stadt den Bürgern gehört und das Stadtplanung nur sinnvoll ist,wenn sie mit der Beteiligung der Bürger geschieht, nach Stuttgart21 war man vorsichtiger geworden.

Hier "Archivmaterial" der Bürgerinitiative.


„Wie sieht die Bürgerbeteiligung aus?
Eines der Ziele ist, dass bei den Planungen für das Heliosgelände die Bürgerinnen und Bürger miteinbezogen werden. Dieses Ziel ist vorerst erreicht: Laut eines einstimmigen Beschlusses der Ehrenfelder Bezirksvertretung und des Stadtentwicklungsausschusses des Rates der Stadt Köln soll es eine vertiefte Bürgerbeteiligung mit einer externen Moderation zur Gestaltung des Heliosgeländes geben. Die BI hat mit anderen Ehrenfelder Akteuren konkrete Vorschläge für die Ausgestaltung einer solchen Bürgerbeteiligung erarbeitet und von Politik und Stadtverwaltung die Zusage erhalten, dass diese bei den Planungen der Bürgerbeteiligung mit einfließen. Vorgesehen sind von uns unter anderem mehrere öffentliche Themenabende (siehe Seite 2), an denen an runden Tischen diskutiert wird, was für das Heliosgelände vorstellbar und verträglich ist und was nicht. Die Ergebnisse dieser Bürgerbeteiligung sollen dann bei den folgenden politischen Beschlüssen berücksichtigt werden. Für die BI gilt es jetzt, sich auf diese Themenabende vorzubereiten und Leute zu mobilisieren, die sich kompetent beteiligen können.“ BiHelios

An diesem Abend waren viele Menschen gekommen, Vertreter von Presse und Radio und ein Filmteam hat die Arbeit der BiHelios dokumentiert.
Presse
Es galt die Visionen transparent zu machen und Menschen mit Knowhow zu finden, die diese Ideen umsetzen können.

Dazu konnte man sich an folgenden Arbeitsgruppen beteiligen:

„Themenabend Öffentliche Räume (Durchwegung, Vernetzung/Kontext realisierte und neue „Nachbar“planungen z.B. Grüner Weg, Melatenviertel, Vulkangelände, Bahnbögen, Venloer Straße, Grünbrücke, Güterbahnhof; Grün, Verkehr, Klimakonzept/ökologischer Stadtteil)

Themenabend Einzelhandel – Kreativwirtschaft – Gewerbe (Neue Arbeitsformen, Bestandsnutzungen)
Themenabend Kultur und Soziales (Partykultur, Zentrum Alte Musik, Bestandsnutzungen, Kulturzentrum Helios, Migration)

Themenabend Wohnen – Vielfalt (Neue Wohnformen – unterschiedliche Formen z. B. Wohnen/Arbeiten – Zielgruppen z. B. Studenten, Mehrgenerationenwohnen, Familienfreundlichkeit?; Lärmbelastung

Themenabend Bauliche Strukturen (Denkmale/ Verbindung von Neu + Alt, Umnutzung, Nachhaltigkeit, Energiekonzept)

Konstante Nebenthemen: Verkehr, „Nachbar“planungen, Klima/Energie/CO2-freier Stadtteil

Die in Ehrenfeld, seit 15 Jahren ansässige Architektin Almut Skriver, stellte damals ihre Vorstellung von einem offenen Gelände vor, welches über grüne Wege fußläufig zu erreichen sein sollte.............
 Bürgerinitiative Helios
Es sollte bezahlbarer Wohnraum entstehen, mit Geschäften.
Dazwischen grüne Wege und Plätze die zum Verweilen einladen. Für Rheinland-Halle hatte man einige Ideen. z.B konnte dort der erste Kammerorchestersaal Kölns entstehen. Tagsüber könnte man die Halle auch mit klappbaren Kojen als Markthalle nutzen.
Einige Gebäude sollten erhalten bleiben......und bezahlbaren Raum für Kunst,Musik und Künste erhalten.



Es sollte ein Haus des Tanzes geben........damit kann sich eine Stadt wahrlich schmücken.
Ich sage nur Pina..........................!
Diese Nacht bin ich durch das Heliosviertel gegangen. In dem kleinem Bistro auf dem Heliosplatz , saß mein Mitblogger Lemmi nebst Gemahlin. Sie saßen unter einem Lindenbaum im Schatten und ließen sich ein Süppchen schmecken.


Heute morgen bin ich aufgewacht aus diesem schönen Traum, also es gibt viel zu tun:
 Bürgerinitiative Helios
Gesucht werden Menschen mit Knowhow, Visionen und Investoren die sich an den Projekten beteiligen und mit den Bürgern ihre Stadt gestalten wollen.

Achja es soll eine liebenswerte Viertel sein, mit Ecken und Kanten, eine Stadt braucht Wiedererkennungswert, keinen zubetonierter Alptraum.

Unsere Stadt soll keine Einheits-Stadt sein, sondern Besonders, sie soll sich von anderen Städten unterscheiden, durch Individualität, mit kreativen Viertel, indem ein Kulturtempel wie das weltweit bekannte Underground, unter Denkmalschutz steht, weil es einzigartig ist.

Vielleicht könnte sich auch Bauwens-Adenauer, damit ein Denkmal setzen, sicher nicht mit einer unseligen Shopping-Mall


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Auf Augenhöhe

 

Lokales |  25.01.2011 | 10.33 | Zabaione
Auf Augenhöhe
Ich hatte keine Karten für die „geheime“ Preview von Hereafter bekommen und da es eine geschlossene Veranstaltung eines Filmverleihers handelte, habe ich diesmal darauf verzichtet beharrlich zu bleiben. Und auch eine andere Preview, die im Weißhaus Kino unter der Beteiligung der filmsociety stattfinden sollte, lies ich links liegen.

Lemmi`s Beitrag über das Heliosgelände, hat mich neugierig gemacht und so war ich das erste Mal im Domforum beim Montaggespräch des BDA .
Das Domforum hatte einen ungewöhnlichen Zulauf an diesem Abend.

Er begann zunächst ziemlich dröge mit einem Vortrag über Stadtentwicklung und städtisch beauftragte Gutachter, die zu dem Schluss gekommen sind, was den Ehrenfeldern fehlt, was sie in Zukunft brauchen und wo sie es brauchen......:

Nämlich eine Shopping Mall auf dem Heliosgelände.............................!!!!!! Neee, nicht wahr, oder?

Prof. Andreas Fritzen (BDA Köln) führt in das Thema ein und ich bin mir nicht sicher, ob er es nicht auch war, der den Rodenkirchenern das neue „Einkaufszentrum – Bezirksamt“, mit
Anbindung an den Rhein, schmackhaft machen wollte, daneben unser volkstümlich Bezirksvorsteher Klipper, (nein es war nicht das Millowitschtheater!) während das z.T. fachkundige Publikum resigniert protestierte. Weil doch schon alles zu spät ist?!
.

Nochmal:

„Worum geht es?
Auf dem Heliosgelände zwischen Gürtel, Venloer- und Vogelsanger Straße will das Bauunternehmen Bauwens eine Shopping-Mall mit über 20.000 bis 30.000 m² Verkaufsfläche errichten – das ist fast so viel, wie es jetzt schon entlang der Venloer Straße gibt! Daneben sind 8.000 m² Mittelklasse-Wohnraum sowie 3.500 m² Bürofläche geplant. Öffentlicher Raum und Kultureinrichtungen sind nicht oder kaum vorgesehen; große Teile des Bestands (Underground, Ateliers, Proberäume usw.) sollen verschwinden“.
Der Miteigentümer(M.E.I?) des Heliosgelände baut bundesweit Einkaufszentren, wie z.B. die Kalker Arcaden........

Heute als es um das Heliosgelände ging, war dieses Gefälle nicht zu bemerken.
Die Initiative hatte mit Almut Skriver, (Bürgerinitiative Helios) die Ziele und Angebote der Initiative und Sabine Voggenreiter, (Design Quartier Ehrenfeld) mögliche Freiraumentwicklungen
würdige Vertreter entsandt.

So trug die Bürgerinitiative Helios ihre Ideen und Projekte auf Augenhöhe vor und man konnte merken, sie hatten nicht nur ihre Hausaufgaben gemacht, sie können die Menschen bewegen z.B.animierte Sabine Voggenreiter die Ehrenfelder dazu, zu zeigen was in Ehrenfeld alles wächst und regte die zahlreichen an der Aktion beteiligten Menschen dazu an, Ehrenfeld zu begrünen.
Oder die Modelabels des Viertels präsentierten ihre Arbeiten auf einer Modenschau in der DQE Halle. Dazu kommen zahlreiche,grenzübergreifende, internationale Projekte.

Almut Skriver lehnt Handel in Maßen nicht ab, möchte aber die Nutzung des Heliosgelände anders befriedigt sehen. Die Ehrenfelder hätten Bedarf an Kunst und Kultur.

Wenn es an was fehlt, dann sei man fünf bis zehn Minuten in der Stadt und wie später ein Bürger angemerkt hat, sei dies einst die Begründung für den Bau der Bahn gewesen;-)

Es ist erstaunlich, was die Initiative jetzt schon auf die Beine gestellt hat. Sie bauen sogar an einem wandelbaren Modell, in einem großen Maßstab, damit sich auch Menschen die von Architektur keine Ahnung haben, ein Bild machen können und zeigen wie man das Gelände gestalten kann.

Beeindruckend fand ich auch den Vortrag von Andreas Krüger, (planet modulor, Berlin)der alternative Einzelhandelsentwicklungen vorstellte, und zeigte wie man im großen Stil denken kann, ohne dabei das Wohl der Menschen die dort leben, aus den Augen zu verlieren.

Bei der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass das geplante Einkaufszentrum, bei den Ehrenfeldern auf wenig Gegenliebe stößt. Es ist zu befürchten das, dass Einkaufszentrum den Einzelhändlern der Venloerstraße. die Kunden abgräbt, und dort nach und nach Billigläden einziehen werden.

Das Versprechen dort auf die Auswahl der Geschäfte zu achten, wurde durch den Einwand das so etwas aus Erfahrung nicht funktioniert entkräftet.
Ich sage nur Betonkübel, ihr wisst ja manchmal weiß die eine Hand nicht was die andere tut.

Zwei jungen Mädchen machten sich Sorgen um das auf den Gelände liegende weltbekannte Underground, muss doch auch schon die beliebte Papierfabrik, demnächst schließen.

Ein Mann gibt zu bedenken wie viele Gifte(Blei,Arsen, Dioxin....) es im Boden gibt, daran sei schon damals der zuerst gewählte Standort der Bezirksvertretung gescheitert.

Auch sonst gab es noch viele Kommentare, ein Andreas Fritzen der diesmal kein Erfüllungsgehilfe war (Rodenkirchen), (ich hoffe ich tue ihm nicht unrecht) sondern sich den Visionen und Taten von
Skriver,Voggenreiter und Krüger nicht entziehen konnte und dessen Augen zu glänzen begannen.

Ich bin gespannt was Lemmi dazu schreibt, mir raucht der Schädel. Von mir aus könnte alles so bleiben......ich mag das Gelände, die Menschen die es nutzen und auch die Nutzungsarten, wunderschön sollen die Sonnenuntergänge dort sein.

Selbstbewusst resümierte Almut Skriver, sie glaube weder an eine Parkanlage noch an ein Einkaufszentrum und wenn ich sie so höre und die jetzt schon zahlreich erschienenen Ehrenfelder vor mir sehe, die engagiert ihre Bedenken und Wünsche vortragen, dann glaube ich ihr.

Am 22. Februar 2011 findet die nächste Versammlung der Bürgerinitiative Helios statt. Treffpunkt ist, um 19.30 Uhr die DQE-Halle (Heliosstraße 35–37.


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Freitag, 21. Juni 2013

anders anziehen

Am Wochenende habe ich gearbeitet und deshalb bin ich erst nach 16 Uhr zu Smilla Dankert aufgebrochen, die im Rahmen des popdesignfestivals ehrenfeld, vom 23. bis 27. Juni, im rock-it-baby und Herrenbude eine Fotoausstellung zum Blog anders anziehen, gezeigt hat.

Die Straßen waren wie leer gefegt und da wo dies nicht der Fall war, wurde die WM geguckt und gefeiert.

Es ist gar nicht so einfach wildfremde Menschen zu fotografieren, Smilla muss ein gutes Gespür haben.
Als ich diesen Kiosk fotografiert habe, wollte einer der Herren wissen was ich denn da mache.
 Fan Enklave
Ich erklärte ihm ich wolle ein Fanfoto machen und er antwortete: “ävver nur wenn ich nit drup komme“,
für untadeliges Kölsch übernehme ich keine Garantie! (Habe ich mich dran gehalten!
Überall in Köln gab es Fan Enklaven und deshalb habe ich Smilla leider nicht angetroffen, denn weil der Publikumsstrom wegen des Achtelfinale völlig versiegt ist, ist Smilla wohl auch weiter gezogen um das gute Wetter zu genießen.

Smilla hat einen wunderschönen Blog in dem sie Menschen, die ihr begegnen und ins Auge fallen portraitiert und von diesen Begegnungen erzählt. Der Kölner- Stadt-Anzeiger hat ihr einen Bericht gewidmet

Smillas Blog ist für den Grimme Online Arward nominiert. Schön auch und passend die Location, in der das Ganze stattfand, im Rock it baby für den Inhaberin SABINE BERNDT, Röcke entwirft.
Smilla arbeitet auch, als Kostümbild- und Kleidungsberatung, die kleinen Bilder sind ihre Visitenkarten.

Also , ich drücke Smilla die Daumen, im Netz kann man übrigens über die Blogs abstimmen.
Man sieht sich ;-)!
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Donnerstag, 20. Juni 2013

Das Neptunbad

 

Lokales |  13.09.2009 | 19.07 | Zabaione

Das Neptunbad


Ich bin schon ein paar mal dran vorbei gelaufen und jedes mal hat es meine Blicke auf sich gelenkt , das alte Bad mit seinem weiten Vorplatz und der Außengastronomie.
.
Deshalb habe ich mir den Jugendstilbau ,der seit 1992 nicht mehr als Schwimmbad genutzt wird, heute am Tag des offenen Denkmals angeschaut.

Das Neptunbad war das erste neuzeitliche Bad, dass 1912 in einem Kölner Vorort gebaut wurde und Nippes und Ehrenfeld haben beide darum gerungen. Ehrenfeld erhielt dann den Zuschlag.

„Der preußische Baurat Dr. Johannes Baptist Kleefisch hielt den gesamten Innenbereich im Jugendstil und schuf mit Glaskuppeln und handsignierten Wandkacheln von Villeroy & Boch einen Ort, der allen Bürgern zum Saunieren, Schwimmen und Entspannen diente“ (Wiki.)


homepage Neptunbad
Heute ist es ein Wellnessoase, die nichts gemein hat mit den durchschnittlichen Mukibuden.

Im ehemaligen Schwimmbad trainiert man mit Blick über die Balustrade in einem wirklich schönen Ambiente, das mit 89 € monatlich, für Fitness oder 109 € inklusive Sauna, durchaus seinen Preis hat.

Neben Yoga und Massage, Ernährungstipps u. ä. scheinen die Mitglieder auch Mental gecoacht zu werden, an einer Tafel hingen die Namen von Teilnehmern mit ihren Wünschen.
Wem das zu teuer ist , der kann auch einfach in dem angeschlossenen Lokal “Baden- Baden “ drinnen oder draußen einen Kaffee trinken und was essen und die Ruhe des Platzes und die Schönheit des Gebäudes genießen.
Bilder




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